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Sacramento & Cheerleading

Die Woche begann wie so üblich mit Gym am Montag. Dienstags hatte meine Hostmum Geburtstag und ich habe am Tag zuvor mit den Jungs fleißig gebastelt und gemalt. Neben der selbstgemachten Karte, einem Bild und einer Krone hatte ich einen digitalen Bilderrahmen bestellt, auf dem ich schon die einen oder anderen Fotos draufgeladen habe. Sie hat sich super über das Geschenk gefreut. Abends gab es dann Pizza zum Dinner. Am Donnerstagmorgen ist Donna, die Mutter meiner Hostmum in San Francisco gelandet, um uns über das Wochenende zu besuchen. Abends haben wir thailändisch bestellt und zusammen Dinner gegessen. Am nächsten Tag hatte ich dann meinen neuen Termin für den schriftlichen Führerschein Test. Ich habe bestanden und somit ist der erste Teil meines kalifornischen Führerscheins geschafft. Abends haben meine Hosteltern dann ein Pre-Birthday Dinner zubereitet, wofür ich mir eine super leckere japanische Suppe gewünscht habe, die wir zuvor schon öfters gegessen haben. Vorher war ich noch für einige Stunden bei Lisa und habe sie und Jasmin zum Flughafen gebracht. Ich habe dann noch einige Kleinigkeiten zum Geburtstag bekommen. Da ich in Hawaii schon mit Geld beschenkt wurde, welches meine Hostmum mir unter anderem fürs Paddelboarding bzw. Schnorcheln gegeben hat (Es war leider zu windig fürs Paddelboarding) habe ich mich sehr über den selbstgemachten Fotokalender, die Kalifornien Karte und das Malbuch gefreut. Am Samstagmorgen haben Donna und ich uns dann für zwei Stunden mit den Jungs beschäftigt. Danach musste ich unser gemietetes Auto aus Millbrae abholen. Zusammen mit Marina und dem dänischen Au Pair Marianne ging es ins "San Francisco Dungeon". Wir dachten es wäre super gruselig wie in einem Horrorhaus, aber es war doch eher lustig gemacht. Übrigens bin ich das erste Mal selbst in die City gefahren, da ich mit meinem eigenen Auto nicht nach San Francisco fahren darf. Anschließend bin ich nach Hause, da ich Lisas Hostmum KK versprochen hatte auf Samantha aufzupassen während sie zum Dinner ausgegangen sind. Am nächsten Morgen bin ich dann wieder relativ früh aufgestanden, da wir einen Tagestrip geplant hatten. Mit im Auto saßen Marina, die Schwedin Amanda und die Türkin Oyku. Unser erstes Ziel war Sacramento, die Hauptstadt Kaliforniens. Dort haben wir uns nur kurz aufgehalten, um das Capitol, die gelbe Tower-Bridge und die "California" Buchstaben zu besichtigen. Denn unser eigentliches Ziel waren die "NorCal Cheer & Dance Championships" in Stockton. Es war so unglaublich cool und typisch amerikanisch. Direkt als wir ankamen standen vor der Halle schon viele junge Mädchen in ihren glitzernden Uniformen und riesigen Schleifen auf dem Kopf. Ich habe es schon immer geliebt amerikanischen Cheerleader Filme wie beispielweise die zahlreichen Fortsetzungen von "Girls United" zu schauen. Also war es super cool das ganze mal live zu sehen! Wieder zu Hause angekommen hieß es dann für mich schon einmal Koffer packen und früh ins Bett gehen. Denn in der nächsten Nacht warteten zwei Flüge und ein Zwischenstopp in LA auf mich.

Eure
      








April, April

Hallöchen! Diese Woche hatten meine Jungs Spring Break und somit musste ich sie jeden Tag zusammen unterhalten. Das war aber überhaupt nicht schlimm! Beide waren krank und hatten somit verschiedene Arzttermine an unterschiedlichen Tagen, zu denen meine Hostmum sie gefahren hat. Am Mittwoch hatte mein Hostdad den Chef von seinem Chef zum Dinner eingeladen und ich habe mit den Jungs und beim Essen geholfen. Dan war super lustig und es war ein sehr angenehmer Abend, zumal ich vorher ein wenig nervös war, da man sich natürlich gegenüber so einer Autoritätsperson gut verhalten möchte. Übrigens habe ich nun auch endlich meine Taxes bezahlt. 129$ hat mich das Ganze gekostet. Aber ich möchte echt noch gar nicht über die Taxes für das kommende Jahr nachdenken! Sonst ging es wie üblich an den Abenden ins Gym. Am Freitag wollten Lisa und ich wieder nach San Francisco um feiern zu gehen. Lisas Kumpel David, der uns auch vom Justin Bieber Konzert abgeholt hat, ist mit uns in die City gefahren. Wir waren natürlich total optimistisch, dass Lisa wieder überall hereinkommen würde. Zu früh gefreut. Denn der Club "Temple", den wir zuerst ansteuerten ist seit neustem mit einem Scanner ausgestattet, der jede ID scannt und genau sagt, ob der Ausweis dir gehört und wie alt du bist. Ziemlich strange. Beim zweiten Club hat das Glück uns leider wieder im Stich gelassen, denn der Türsteher kannte sich bestens mit ausländischen Ausweisen aus und meinte nur: "Netter Versuch, aber du bist noch keine 21." Deswegen sind wir anschließend einfach in eine Bar gegangen, wo wir den Abend ausklingen lassen haben. Der nächste Tag startete dann eher spät damit, dass Celin mich und Lisa abgeholt hat und wir nach Stanford gefahren sind. Ohne einen genauen Plan sind wir einfach durch die Gegend gefahren und haben bei einer Sportveranstaltung Halt gemacht. Diese war uns dann doch ein wenig zu langweilig und wir beschlossen zum Pool zu fahren. Das Wetter war nämlich wieder hervorragend gut! Gegen 18:00 Uhr bin ich pünktlich zu Hause angekommen, um für das Arbeiten bereit zustehen. Meine Hosteltern wollten nämlich zum Dinner ausgehen und haben mich gefragt, ob ich nicht auf die Jungs aufpassen könnte. Am Sonntag sind Lisa, Celin und ich gemeinsam mit Amanda, einer Schwedin, die gerade erst angekommen ist, zur Golden Gate Bridge gefahren. Wir haben das Auto kurz vorher stehen lassen und sind zu Fuß über die Bridge gelaufen. Es war sehr windig und kalt dort, aber der Lauf hat sich auf jeden Fall gelohnt. An der anderen Seite, also in Sausalitos angekommen hatte man einen wunderschönen Blick über San Francisco. Anschließend haben wir uns noch in den Dolores Park gechillt, wo übrigens super schönes Wetter war. So endete mein erstes Aprilwochenende in diesem Jahr. 

Bis nächste Woche,
      


mit Lisa, Celin & Amanda











Happy Easter!

Frohe Ostern alle zusammen! Ich hoffe ihr hattet schöne Feiertage. Wir haben die letzten Tage fleißig Ostereier gefärbt, mit Stickern beklebt und sie bemalt, sodass wir für das Osterwochenende auch bewaffnet waren. Seit dieser Woche bin ich außerdem endlich durch mit meinen Collegestunden, worüber ich super froh bin! Und das Beste ist, wir haben einen Trip über meinen Geburtstag geplant. Und zwar geht es nach Cancún, Mexiko! Ich freue mich riesig mit Lisa, Celin und Jasmin (Lisas Freundin aus Deutschland, die für 2 Wochen zu Besuch kommt) die Tage am Golf von Mexiko zu verbringen, gerade weil zu dieser Zeit auch Spring Break, also die größte und wildeste Party der amerikanischen Studenten in Cancún stattfindet! Am Freitagabend nach dem Arbeiten sind Lisa, Christin und ich nach San Francisco gefahren. Unser Ziel war eine Bar/Lounge namens "Wish", wo wir uns erst einmal gemütlich einen Drink gegönnt haben. Dazu eine kleine Erklärung: Da man in den USA bekanntermaßen 21 Jahre sein muss um Alkohol trinken oder in einen Club feiern zu können, wäre Lisa mit ihren 20 Jahren normalerweise nicht reingekommen. In Amerika wird jedoch das Datum nicht wie uns in "Tag/Monat/Jahr", sondern "Monat/Tag/Jahr" geschrieben. Somit denken die Amis Lisa hätte laut ihrem Ausweis am 09.03. Geburtstag, obwohl sie eigentlich erst am 03.09. 21 Jahre wird. Ziemlich simpel und es funktioniert tatsächlich. In der Bar hat uns auf jeden Fall ein Amerikaner, der mit seinem schwedischen Freund unterwegs war angesprochen, die uns mit in den Club "Verso" nehmen wollte, für den sie Tickets hatten. Die Deep House Musik dort war jedoch nicht wirklich unser Fall und deswegen ging es später noch in den Club "Holy Cow". Nachdem wir gesehen haben, dass dieser 20$ Eintritt kostete, was uns eindeutig zu viel war wollten wir eigentlich schon wieder umdrehen bis die Türsteher uns dann ganz spontan umsonst reingelassen haben. Dort haben wir dann den restlichen Abend verbracht, bis es in der frühen Nacht nach Hause ging. Trotzdem habe ich mir den Wecker am nächsten Morgen früh gestellt, da ich mit meiner Hostfamily zu einer Eiersuche nach San Mateo gefahren bin. Diese fand im Central Park statt und die Jungs hatten super viel Spaß. Anschließend haben Bianca, Marina, Lisa, Celin und ich uns am Pool getroffen, um die Mittagssonne zu genießen. Gegen Nachmittag haben Celin, Lisa und ich uns auf den Weg in die City zum Dolores Park gemacht. Dieser war aufgrund des schönes Wetters super überfüllt. Wir haben uns dort einen schönen Nachmittag gemacht und Celin hat uns gegen Abend zurück nach Hause gebracht. Am Ostersonntag haben meine Hosteltern Tomáš, den Bruder meines Hostdads und seine Verlobte Beckie zum Brunch eingeladen. Der Osterhase ist sogar vorbeigekommen und hat im Garten einige Eier für die Jungs versteckt. Außerdem gab es noch Osterkörbe für die Jungs und mich :) Nachdem wir Tomáš und Beckie verabschiedet hatten und die Kids mehr als ready für ihren Nap waren bin ich zu Lisa gefahren, um unsere Mexikoplanung fortzusetzen. Ihre Hostfamily hat mich dann zum Dinner eingeladen und wir haben den Film "The Boy in the Striped Pyjamas" angeschaut. 

Eure
       

mein Osterkörchen (links einige der von den Jungs und mir bemalten Eiern, rechts unsere selbstgemachte Hasenvase)

Justin Bieber Purpose Tour

Hallo 10. Monat und ein X hinter den 9. gesetzt! Diese Woche bin ich nach langer Zeit mal wieder in die Adult School gegangen, wo ich übrigens nur noch zweimal hin muss. Danach bin ich endlich durch mit meinen Credits. Und am Donnerstag stand dann auch schon das Highlight der Woche an: das Justin Bieber Konzert in San Jose! Lisa und ich haben direkt nach der Arbeit den Zug hingenommen und kamen pünktlich an dem von Mädels umzingelten SAP Center an. Wir haben uns dann schon mal auf die Suche nach unseren Plätzen gemacht während der Voract "Post Malone" schon auf der Bühne performte. Dann war es endlich soweit und Justin wurde angekündigt. Die ganze Arena inklusive Lisa und mir war super aufgeregt und das Geschrei war riesig! Und OMG, das Konzert war so gut! Justin und die ganze Crew um ihn herum haben eine super Show abgeliefert. Und seine Tanzeinlagen erst, Halleluja! Mein persönliches Highlight war als er seinen alten Song "Baby" gesungen hat! Ich muss sagen, mir haben seine Lieder schon immer gefallen, aber seit dem Konzert jetzt bin ich schon so ein kleiner "Belieber"-Fan geworden :D Hier nochmal ein dickes Dankeschön an Lisa, die mich mitgenommen hat, da die Karten ein Weihnachtsgeschenk ihrer Hostfamily waren. Ach und der Rückweg war dann noch ein kleines Abenteuer. Denn gerade als wir die Zugstation erreichten und so gut wie kein Mensch oder Zug mehr zu sehen war haben wir erfahren, dass der letzte Zug Richtung San Francisco vor wenigen Minuten abgefahren ist. Da standen wir also mit schlechtem Internetempfang und leerem Akku im 45 Minuten von zu Hause entfernten San Jose. Erste Überlegung war den Bus zu nehmen, was über 2 Stunden gedauert hätte. Zweite Überlegung: 100 $ für Uber auszugeben. Dritte Überlegung: Bianca oder Celin aus dem Bett klingeln. Doch keiner von beiden ging ans Handy. Nachdem wir einige Zeit ratlos umher gelaufen sind hat uns Lisas Kumpel David, der in San Jose wohnt dann netterweise angeboten uns nach Hause zu fahren. Der Freitag danach begann eher unattraktiv als ich eigentlich meinen schriftlichen Test für den kalifornischen Führerschein hatte. Der wurde dann kurzer Hand von der mehr oder weniger netten Dame beim DMV gecancelt, da ich ein bestimmtes Dokument hätte ausdrucken müssen. Am Abend bin ich spontan mit Marina und den Österreicherinnen Julia und Kathi nach San Francisco in einen Club gefahren. Dieser war eigentlich ganz okay, doch unserer Meinung nur mit mehr Alkohol im Blut erträglich. Denn als nüchterne Deutsche hält man es nicht lange auf der Tanzfläche aus, während man alle fünf Minuten von den verschiedensten Typen angefasst wird. Am nächsten Morgen habe ich dann für 1,5 Stunden gearbeitet und bin anschließend mit Lisa nach Stanford gefahren. Das Wetter war super schön und wir haben uns Richtung Shopping Center begeben. Dieses ist wirklich grandios mit den besten (und teuersten) Geschäften. Danach sind wir noch über den Campus der Universität gelaufen bis wir beide nach Hause mussten um wieder fürs nächtliche Arbeiten bereit zu stehen. Nachdem ich Lisa nach Hause gebracht habe hatte ich noch eine Stunde Zeit, die ich am Pool verbracht habe. Der Abend mit den Jungs verlief dann relativ unkompliziert. Jedoch war Xander krank, bekam Fieber in der Nacht und ist sehr oft aufgewacht, was mich bis in die späte Nacht auf Trapp gehalten hat. Dadurch begann am nächsten Morgen ein typischer Sonntag wie ich ihn aus Deutschland gewohnt bin. Nämlich bis nachmittags im Bett bleiben mit vielen kleinen Naps zwischen Handy und Laptop. Als ich mich dann endlich aufgerafft habe und mich einigermaßen zu Recht gemacht habe, ging es mit Bianca, Marina und Cristina ins Kino nach San Mateo um den wunderschönen Film "Miracles from Heaven" anzuschauen. Ich glaube, ich habe noch nie bei einem Film so viel geweint wie bei diesem. Anschließend bin ich noch zu Lisa gefahren. Die Großmutter von Lisas Hostfamily aus der Schweiz und ihre Hostmum haben uns dann auf ein spätes Dessert bei Yoghurtland eingeladen.

Bis nächste Woche,
       





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at the Stanford Shopping Center

Stanford Campus