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Six Flags Park

Neujahrsvorsatz Nr. 1: Mehr Sport machen! Nachdem wir das Fitnessstudio in den letzten Monaten des Jahres 2015 öfters mal vernachlässigt haben, habe ich mir für 2016 diesen Klassiker zum Vorsatz genommen. Und in den letzten Tagen klappt das erstaunlich gut und ich bin super motiviert! Diese Woche war ich dreimal im Gym, am Montagabend mit Lisa, Yoga Kurs am Mittwoch und Freitagmorgen mit Bianca als ich für zwei Stunden frei hatte. Sonst stand für diese Woche wieder Adult School an, da die Weihnachtspause vorbei ist. Am Freitag haben wir drei uns bei Lisa einen Film angeschaut. Auf Englisch heißt er "The longest Ride" und war super schön! Die Handlung spielt sich auf dem Lande ab und ist eine klassische Liebesschnulze inmitten von Cowboys und Rodeos. Der Film passte perfekt, da wir diese Woche einen Flug nach Texas gebucht haben! In zwei Wochen schon geht es fürs Wochenende nach Dallas, TX. Ich bin schon super gespannt, was uns dort erwartet! Am Samstag habe ich am Morgen für zwei Stunden gearbeitet. Später sind Marina, Bianca, Lisa und ich die Burlingame Ave entlang gelaufen, haben bei Panda Express gegessen und sind ins Kino, um uns den Film "Joy" anzuschauen. Anschließend ging es noch nach Marina, wo wir uns einen weiteren Film namens "Ask me Anything" angeschaut haben. Aber was soll man auch sonst anderes an einem Samstagabend machen?! :D Am Sonntag haben wir dann doch noch etwas Vernünftiges planen können und sind gemeinsam mit der Österreicherin Kristina in den Six Flags Park nach Vallejo gefahren. Wir hätten uns keinen perfekteren Tag aussuchen können, denn das Wetter war sonnig und es war so gut wie nichts los im Park, sodass wir für keine einzige Attraktion anstehen mussten. Für den Anfang hatten wir uns etwas ganz besonderes vorgenommen: Elefantenreiten! Es war super cool auf einem so riesigen Tier zu sitzen und es anzufassen. Das es nur wenige Minuten gedauert hat war überhaupt nicht schlimm. Denn meiner Meinung nach sind es immer noch wilde Tiere und keine Attraktionen für Menschen. Daher waren wir alle auch ein wenig hin und hergerissen, was wir von der Aktion halten sollten. Einerseits war es eine super schöne Erfahrung, aber andererseits weiß man einfach zu wenig über die Lebensbedingungen der Elefanten im Park. Genauso ging es uns mit der Delfinshow, die super war. Trotzdem bekommt man immer wieder den Gedanken, dass das Aquarium zu klein ist und diese Tiere eigentlich nicht für Shows geboren wurden. Naja, es war trotzdem ein super Tag inklusive mehreren Runden Achterbahn fahren und den Beobachten der verschiedensten Tiere, wie Alligatoren, Giraffen, Löwen und Pinguinen. Auf der Rückfahrt haben wir noch einen Stopp beim "99 Cents only" Store gemacht. Der Laden ist genial, es gibt dort von Essen über Shampoo, Bastelartikel und Dekoartikel alles für nur 1 $. Weil die Supermärkte und Drogerieläden hier einfach so unglaublich teuer sind, war das wie ein kleines Paradies für uns arme Au Pairs! Den zweiten Halt haben wir dann bei IKEA gemacht, um uns die klassischen Swedish Meatballs zum Dinner zu kaufen.

Eure
    










Hey 2016! NYE in Napa

Happy New Year, Friends! So schnell kann ein Jahr vergehen. Ein Jahr voller neuer Eindrücke, Erfahrungen, Freunde und vielem mehr. 2015 war definitiv eines meiner besten Jahre, die ich jemals erleben durfte. Ich habe meine Ausbildung bestanden und habe diesen großen Schritt gewagt ins Ausland zu gehen. Allein in diesem Jahr habe ich so viel gesehen und bereist wie noch nie zuvor in meinem Leben. Danke 2015! Die letzten Tage des Jahres habe ich am Dienstag mit Bianca im Gym und anschließend bei Lisa verbracht. Am Mittwochmorgen ging es nämlich mit meiner Hostfamilie über das Neujahrswochenende nach Napa. Dies ist ein Weingebiet in Kalifornien, was ca. 1,5 Stunden nördlich von San Francisco liegt. Wir haben die Tage dort in einem super schönen, kleinen Haus in St. Helena verbracht. Das Pool Haus war für mich bestimmt, welches ca. 200 Meter vom eigentlichen Haus entfernt liegt. Das Erste was ich dachte, als ich das Haus betreten habe, was sich übrigens mitten im Wald befindet war, dass es aussieht wie ein Haus in einem Horrorfilm. Wahrscheinlich habe ich einfach zu viele Horrorfilme gesehen und denke deswegen immer direkt an Szenen aus verschiedensten Filmen :D Aber gruselig ist es schon den Weg vom Haus zu meinem Zimmer in der dunklen Nacht mit der Taschenlampe zu laufen, auf dem es so gut wie gar keine Lichter gibt. Nachdem wir am ersten Tag, der total verregnet war schon einen Weingarten besucht und ein kleines "Wine Tasting" gemacht haben, musste ich abends arbeiten. Am nächsten Tag, also am letzten Tag des Jahres 2015 sind wir alle zusammen zu einer 3,5 Meilen Wandertour gegangen. Später musste ich wieder arbeiten bis meine Hosteltern gegen 9:00 Uhr wiederkamen und wir gemeinsam den Ball Drop in New York City angeschaut haben. Sie haben es dann aber nicht bis Mitternacht geschafft, sodass ich auch um 11:00 Uhr schlafen gegangen bin. Das war mit Abstand das mieseste und traurigste Silvester meines Lebens. Naja, am nächsten Morgen sind wir dann zum sogenannten "Traintown" gefahren, ein Freizeitpark für Kleinkinder. Dort sind wir mit dem Zug einmal um den Park gefahren, haben Lamas und Ziegen gefüttert und sind Karussell gefahren. Danach ging es zu einigen Outletshops. Beim Druchstöbern des BCBG Ladens haben meine Hostmum und ich eine super schöne Kette entdeckt, die sie spontan gekauft und mir geschenkt hat. (Yay!) Den Rest des Nachmittags habe ich dann beim weiteren Shoppen verbracht während meine Hosteltern die Kids zum Nap hingelegt haben. Anschließend bin ich noch ein wenig durch die Gegend gefahren und habe ein paar Plätze mit schönem Blick über die Weinberge gefunden. Später nachdem die Kids im Bett waren habe ich mit meinen Hosteltern gemeinsam gekocht und wir haben einen Film angeschaut. Am nächsten Morgen bin ich früh raus um ein paar Weingüter zu besichtigen, welche alle die unterschiedlichsten Architekturen besitzen. Manche sehen aus wie kleine Schlösser, andere sind super modern und wieder andere sehen aus wie pompöse Bauernhäuser. Den Nachmittag über musste ich arbeiten bis es abends auch schon wieder ans Kofferpacken ging, denn am nächsten Morgen sind wir in der Früh wieder Richtung Burlingame gefahren. Zu Hause angekommen habe ich die Jungs ins Bett gebracht und bin später noch ins Gym gefahren. Ich muss sagen, ich war und bin immer noch nicht begeistert, dass ich über Neujahr arbeiten musste. Ich hätte Silvester so gerne mit Bianca, Lisa und Marina in LA verbracht. Genauso wie ich jedes Silvester mit meinen Freunden zusammen bin und meistens auf einer großen Party feiere. Gerade weil meine Hosteltern nicht einmal richtig Silvester gefeiert haben und über Mitternacht geschlafen haben. Aber das ist einer der Nachteile am Au Pair Dasein. Es gibt keine Regel die besagt, dass wir nicht an Feiertagen arbeiten dürfen. Abgesehen vom New Years Eve war der Napa-Trip trotzdem super, da Napa wirklich eine echt schöne Stadt ist, die im Frühjahr bestimmt noch um einiges schöner ist, wenn dann die ganzen Weinreben erblühen. 

Habt eine schöne 1. Woche im Jahr 2016!
    

Unser (Wald)Haus



Pool mit Pool Haus im Hintergrund

mein Zimmer


Aussicht beim Wandern

Sonnenuntergang in Napa


Verschiedene Architekturen der Weingüter






























Merry Christmas!

Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Feiertage und ein besinnliches Fest! Mein diesjähriges Weihnachten hier in den Staaten habe ich auf jeden Fall genossen, obwohl es schwer war an den Feiertagen, welche ich seit 20 Jahren mit meiner Familie in Deutschland feiere, nicht zu Hause zu sein. Es hat sich nicht wirklich wie Weihnachten angefühlt. Trotzdem war es super schön und wir hatten einige besinnliche Tage zusammen! Donna, die Mutter meiner Hostmum ist über die Feiertage aus Portland angereist. Zusammen haben wir die ersten Tage der Woche mit den Jungs beim Cookies backen verbracht. An Christmas Eve, also dem 24. Dezember gab es dann ein leckeres Dinner bestehend aus Seezunge und einem warmen Salat mit Käse, gerösteten Haselnüssen, gebackenen Birnen und einem Champagnerdressing. Vorher durften Xander und Zachary schon ein paar Geschenke öffnen. Die restlichen Pakete wurden dann am nächsten Morgen geplündert, wo alle gemeinsam vor dem Weihnachtsbaum saßen und wir nach und nach jedes Geschenk öffneten. Xander war natürlich total aufgeregt und anschließend super happy über seine Ausbeute. Ich habe beiden ein großes Bild auf Leinwand gemalt, sowie Xander ein Rennauto, welches wir selber anmalen und gestalten können und Zachary einen kleinen Dump Truck geschenkt. Für meine Hosteltern habe ich verschiedene Bilder der Jungs ausgedruckt, sie in Herzformen ausgeschnitten, in der Mitte geknickt (Sodass sie eine 3D-Optik bekommen) und in einen Bilderrahmen geklebt. Außerdem habe ich mit Xander zusammen jeweils eine Karte für Mommy & Daddy und eine für Grammy gebastelt. Xander hatte mir zuvor gesagt warum er sie liebt, was ich dann auf die Karte geschrieben habe. Ich selber habe von meinen Hosteltern eine Tasche, Süßigkeiten und Radiergummis (in Sushi Form :D) aus Japan bekommen, sowie ein Magazin und eine Handcreme. Von Donna gab es einen 25 $ Kinogutschein und von dem Vater und Stiefmutter meiner Hostmum einen 50 $ iTunes Gutschein. Nach der Bescherung sind wir gemeinsam zu Starbucks und zum Park gelaufen. Am Abend gab es dann wieder ein super leckeres Dinner bestehend aus Schinken in einer Honig-Ananas-Soße serviert mit Kartoffelpüree, Salat, Croissants und Grünkohl. Samstags habe ich dann für einige Stunden am Morgen gearbeitet. Später ging es mit Marina in den San Francisco Zoo, wo wir dann den Nachmittag mit dem Bestaunen von Giraffen, Koala Bären, Pinguinen und Tigern verbracht haben. Da der Zoo schon um 4:00 Uhr schließt, haben wir uns anschließend auf dem Weg Richtung Lands End gemacht. Dies ist ein Park im Norden von San Francisco. Dort haben wir den Sonnenuntergang genossen. Den nächsten Tag wollten Marina und ich eigentlich mit einem Roadtrip auf dem Highway 1 verbringen. Es gab jedoch so einige Probleme. Wir hatten eine Reservierung bei einer der Autovermietungen, die aber Marina mit ihren 18 Jahren als Fahrer nicht akzeptierten. Außerdem verlangen die Unternehmen ausschließlich Kreditkarten als Zahlungsmittel. Da ich nur eine Prepaid-Kreditkarte aus Deutschland habe, konnte ich also auch nicht bezahlen und somit hatten wir keine Chance an ein Mietauto zu kommen. Nach zahlreichen Diskussionen mit dem Mann bei der Autovermietung haben wir dann aufgegeben und sind am frühen Morgen zurück nach Hause gefahren. Wir beide waren natürlich in sehr schlechter Stimmung, sodass wir erst einmal nur bei mir im Bett lagen. Gegen Mittag haben wir uns dann aufgerafft um wenigstens ein bisschen was vom Tag zu haben. In der Burlingame Avenue haben wir uns dann ein Café zum Brunch ausgesucht, was wirklich super lecker war. Nach anschließenden Bummeln habe ich Marina nach Hause gebracht, da wir beide einen Mittagsschlaf halten wollten. Den habe ich dann etwas in die Länge gezogen und bin gegen 5:00 Uhr erst wieder aufgewacht. Da der Tag ja noch nicht blöd genug anfing, endete er für mich noch schlechter. Nachdem ich aufwachte und in die Küche zu meiner Hostfamilie ging, fühlte ich mich richtig krank. Mir war übel, ich war schlapp und hatte Kopfschmerzen. Somit habe ich den Rest des Tages ebenfalls im Bett verbracht und bin sehr früh eingeschlafen. Das ist auch der Grund warum der Post erst heute online kommt, da ich gestern wirklich nicht in der Lage dazu war. Heute geht es mir wieder einigermaßen gut, 100 % fit bin ich aber immer noch nicht. Drückt mir die Daumen, dass es besser wird. Am Mittwoch geht es nämlich mit meiner Hostfamilie nach Napa.

Happy Holidays,
    

bescheidene Weihnachtsdekoration in Burlingame


"In der Weihnachtsbäckerei..."

Geschenke für meine Hostfamily










Lands End





Halbzeit

Oh mein Gott! Diesen Titel hätte ich nicht so schnell erwartet. Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit hier einfach verfliegt, was mir echt ein bisschen Angst macht! Die Hälfte meines Jahres ist nun vorbei und ich weiß gar nicht wohin mit meinen Gedanken. Ich bin super froh schon so viel erlebt zu haben, will aber andererseits noch viel mehr sehen! Viele Au Pairs sagen, dass die Zeit nach den 6 Monaten am schnellsten vergeht. Da frage ich mich wie das noch schneller gehen kann als die bereits vergangene Zeit von Tag 1 zu Tag 183?! Naja, die Tage meiner Woche bestanden aus Gym, Rumhängen mit den Mädels, Weihnachtsshopping und Weihnachtsdekoration anschauen. Und am Donnerstag fand dann wieder eines unserer Au Pair Meetings statt. Dieses Mal sind wir zu einem Theaterstück in Belmont gegangen. "A Christmas Carol" hieß die Aufführung, die durch die langen Gesangseinlagen der Darsteller einem Musical sehr nahe kam und wirklich gut gelungen ist. Am Freitagabend sind Lisa, Bianca und ich zur Mall gefahren, um ein klassisches Foto mit Santa Claus zu machen. Das kann man hier nämlich in so gut wie jeder Mall, was meiner Meinung nach so typisch amerikanisch ist! Nachdem ich Samstagmorgen für zwei Stunden arbeiten musste, sind Bianca und ich in die City gefahren. Dort war unser erstes Ziel ein Haus auf der 21st Street, welches schon seit Jahren um die Weihnachtszeit sehr festlich und vor allem viel geschmückt wird. Danach ging es in den Mission District der Stadt, wo wir Lunch gegessen und eine super coole Graffiti Gasse entdeckt haben. Anschließend haben wir noch am Union Square ein bisschen gebummelt bevor wir dann die nächste Bart nach Hause genommen haben, da Bianca am Abend arbeiten musste. Der nächste Tag war super entspannt. Da Lisa die Feiertage mit ihrer Familie in Florida verbringt und Bianca ebenfalls bis zum Ende der nächsten Woche in Lake Tahoe ist, war ich den ganzen Morgen zu Hause, um endlich mal alle meine Fotos und Videos der letzten Monate richtig zu sortieren und auf USB Sticks zu kopieren. Es hat sich in diesem halben Jahr echt viel angesammelt. Später habe ich Marina abgeholt und wir sind gemeinsam nach Palo Alto gefahren. Dort ging es zur Cheesecake Factory und ins Kino, wo wir uns "Sisters" angeschaut haben.

Eure
    


"I wish for..."- Tree





Graffiti im Mission District





Weihnachtsbaum am Union Square

festlich geschmücktes Cable Car