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Highway 1

Hallöchen! Wie man an der Überschrift unschwer erkennen kann habe ich es nach über einem Jahr endlich geschafft den Highway 1 runter bis nach Big Sur zu fahren. Und ich frage mich wirklich warum ich das nicht schon eher getan habe?! Zu den Einzelheiten des Trips kommen wir gleich, erst noch kurz zum Beginn der Woche. Am Montag  habe ich mit meinen Hosteltern und den Großeltern zu Dinner gegessen. Dienstags bin ich zu Jenny, wo Kk mich zum Dinner einlud und wir danach den 2. Teil der Bridget Jones Filme anschauten. Denn am Donnerstag ging es mit Jenny, Minna und Judith ins Kino, um "Bridget Jones Baby" anzuschauen. Denn Mittwoch zuvor wollten wir eigentlich schon ins Kino, haben uns jedoch leider mit der Zeit vertan und sind dann stattdessen zu In n´Out gefahren. Freitagabend sind Minna und ich zusammen nach Palo Alto gefahren und haben bei Crepevine zu Dinner gegessen. Am Samstag bevor es losging Richtung Big Sur habe ich mich noch eben eine Stunde mit den Jungs beschäftigt. Jenny, Lisa und ich sind zusammen mit Phil und seiner Cousine Kathrin, die gerade zu Besuch ist Richtung Big Sur gefahren. Unser erster Halt war Carmel, wo wir den Strand entlang liefen und unsere Füße im eiskalten Pazifik tunkten. Dann ging es weiter zu einem Aussichtspunkt, wo Phil auf die glorreiche Idee kam, durch die Büsche bis ans Rand der Klippe zu wandern. Somit versuchten wir mit Kleid und Sandalen durch die Büsche und Sträucher zu laufen, was sich als sehr schmerzhaft herausstellte. Naja, was tut man nicht alles für einen guten Ausblick?! Dieser zahlte sich dann wirklich aus, als wir auf den Klippen standen. Mit dem Auto ging es weiter zur Bixby Bridge und den McWay Falls. Besonders die Aussicht über den Wasserfall, welcher in das türkisblaue Wasser mündet ist unglaublich! Für den Sonnenuntergang haben wir uns dann auf der Rückfahrt einen kleinen Strandabschnitt ausgesucht. Zum Abschluss des Tages haben wir uns bei Applebee´s in Gilroy ein leckeres Dinner schmecken lassen. Am Sonntag ging es nach langer Zeit mal wieder nach San Francisco. Es war nämlich Fleet Week in der Stadt und somit gab es wieder eine Show der Blue Angels (U.S. Navy). Jenny, Lisa, Anne (aus Österreich) und ich haben uns am Pier 39 in die Sonne gesetzt und die Stunts der Kampfflugzeuge beobachtet. Es war übrigens das ganze Wochenende über richtig schönes Wetter, sogar in der City, die ja meistens eher von Nebel überflutet ist. Und somit endet meine 69. Woche in den Staaten und ich sage Hallo zur 70.!

Bis dann,
    


Bixby Bridge

McWay Falls



mit Kathrin, Jenny, Phillip und Lisa

Zwei Drittel

Ich glaube ich habe noch gar nicht von dem Highlight erzählt, was in schon 3 Wochen ansteht. Ich fliege wieder nach Hawaii! Dieses Mal geht es mit meiner Hostfamily für knapp eine Woche nach Maui. Das Paradies hat mich also schon ganz bald wieder! Außerdem bin ich seit Montag 8 Monate in den USA, das heißt 2/3 meines ersten Jahres sind um. Ich hätte mir nicht vorstellen können in vier Monaten schon nach Hause zu gehen. Deswegen bin ich seit meiner Entscheidung über die Verlängerung ziemlich entspannt, gerade was das Reisen angeht. Vorher hatte ich immer den Gedanken jetzt noch so viel wie möglich innerhalb kurzer Zeit unternehmen zu müssen, da ich sonst niemals alle meine Reiseziele abhaken hätte können. Meine Woche bestand wie immer aus Gym, Stanford (das letzte Mal) und Adult School. Am Freitag habe ich lange gearbeitet und anschließend bei Lisa den Film "I spit on your grave 2" angeschaut. Samstagmorgen nach dem gewohnten zwei Stunden Arbeiten sind Lisa und ich zusammen mit Celin Richtung Süden gefahren. Unser Ziel war der "17 Miles Drive" nahe Monterey. Dies ist eine Straße, die direkt an der Küste entlang verläuft und mehrere Aussichtspunkte beinhaltet, von denen man einen unglaublichen Blick auf den Ozean hat. Außerdem führt er an wunderschönen Villen und Golfplätzen vorbei. Vorher haben wir einen kurzen Halt im "Asilomar State Marine Reserve" gemacht. Der Strand dort ist total schön, das Wasser klar und der Sand fein. Das Wetter hat super mitgespielt, obwohl es am Strand eher windig war. Für den Sonnenuntergang haben wir uns mit dem Auto an einen der Aussichtspunkte gestellt. Danach ging es schon wieder Richtung Heimat, aber noch nicht ins Bett. Lisa und ich haben uns nämlich noch auf den Weg nach Stanford gemacht. Zusammen mit der Amerikanerin Naomi, die wir von der letzten Hausparty in San Francisco kennen, und ihrer Freundin sind wir zu einer Verbindungsparty gefahren. Diese war echt gut und super überfüllt. Leider war ich total müde vom Arbeiten in der Früh und dem kleinen Roadtrip. Lisa musste auch am nächsten Tag arbeiten und dementsprechend sind wir nicht allzu lange geblieben. Am Sonntag war dann erst einmal Ausschlafen angesagt. Den restlichen Tag habe ich mit Lisa und ihrem Hostkind im Park und im Zoo verbracht. Abends haben wir bei ihr eine neue Serie für uns entdeckt: "American Horror Story". Zwischendurch bin ich kurz nach Hause, während Lisa die Kleine ins Bett gebracht hat. Meine Hosteltern haben nämlich leckeres, indisches Curry zum Dinner gekocht. So endete meine 36. Woche in den Staaten. 

Greetings from sunny CA,
    

Asilomar State Marine Reserve


Seelöwen am 17 Miles Drive







Lost in Northern California

Meine Woche begann auf jeden Fall sportlich, als wir nach langer Zeit mal wieder ins Gym gegangen sind. Am Dienstag sind Lisa und ich wieder zu einem Meeting über das Soziale Netzwerk Inscoop gegangen, welches im Haus des Erfinders stattfand. Wir hatten vorher leider keine Ahnung, dass dort ein Kamerateam auf uns wartete. Uns wurden Fragen zur Nutzung von Inscoop gestellt und wie es uns gefällt, woraus später ein kleiner Film produziert wird, der für die Internetseite bestimmt ist. Außerdem wurde uns noch das Design der App gezeigt, an der das Team gerade arbeitet. Danach haben wir bei Lisa die "Victoria's Secret Fashionshow" angeschaut. Mittwoch und Donnerstag sind Marina und ich mal wieder zur Schule gefahren. Am Freitag waren Lisa und ich auf die Geburtstagsparty von dem Brasilianer Dan eingeladen, die in seinem Appartement in Stanford stattfand. Es waren wieder super viele verschiedene Leute da, unter ihnen auch einige Deutsche. Später ging es für uns noch in den Pool und Jacuzzi des Anwesens, indem wir dann mit einigen anderen Studenten der Party die Nacht verbracht haben bis es für uns gegen 4:30 Uhr wieder nach Hause ging. Samstag sind Bianca, Lisa und ich zusammen mit Biancas Vorgänger Au Pair Carolin, die übers Wochenende zu Besuch war zu einem deutschen Weihnachtsmarkt nach Mountain View. Es war so ungewohnt dort von jeden Seiten wieder die deutsche Sprache zu hören. Die Atmosphäre war gerade deswegen echt super und auch, dass wir unsere Wiener Würstchen und den Kinderpunsch auf Deutsch bestellen konnten. Abends habe ich für einige Stunden auf die Jungs aufgepasst. Am Sonntag ging es früh raus um mit Marina, Bianca und Lisa den Norden von Kalifornien zu erkunden. Wir sind den Highway 1 entlang gefahren bis zu einem Strandabschnitt in Fort Bragg, den man "Glass Beach" nennt. Dort kann man buchstäblich auf alten Flaschen laufen. Denn am Strand findet man hauptsächlich abgeschliffene Glassteine, die durch die jahrelange Umweltverschmutzung im Meer entstanden ist. Das Wetter war übrigens super schlecht! Es hat so heftig geregnet, dass die Straßen in Burlingame teilweise überflutet wurden. Auch am Glass Beach war es total stürmisch, später hat uns sogar Hagel getroffen. Deswegen hatten wir auch etwas Pech am Glass Beach, da aufgrund der hohen Wellen der Strand nicht ganz voller Glassteine war, wie wir es vorher von Bildern her kannten. Nachdem wir uns in einem Diner der Stadt gestärkt hatten, wollten wir eigentlich zum "Drive Thru Tree" fahren. Die Route dorthin geht mehrere Meilen durch einen Wald, indem wir drei echte Elche gesehen haben! Das war echt der Wahnsinn diese riesigen Tiere, die man sonst nur aus dem Zoo kennt einfach am Straßenrand stehen zu sehen. Dann ist und jedoch ein riesiges Problem aufgefallen. Der Tank war so gut wie leer und wir waren mitten auf einer verlassenen Straße im Wald! Dazu kam noch, dass die Dämmerung einsetzte. Klassisches Horrorfilmszenario. Vier Mädels, ein verlassener, dunkler Wald, kein Handyempfang und ein leeres Auto. Nachdem wir an einem einsamen Häuschen geklopft und nach der nächst gelegenen Tankstelle gefragt haben, haben uns kleine Mädchen aufgemacht, die uns dann erzählt haben, dass diese 25 Meilen weit entfernt liege. Verzweifelt haben wir vor Ort einen Truckfahrer nach Hilfe gefragt. Der wollte dann zur nächsten Tankstelle fahren, um uns einen Kanister Gas zu kaufen. Jedoch ist er nach 45 Minuten immer noch nicht gekommen, sodass wir beschlossen haben ein weiteres Mal am verlassenen Haus zu klopfen. Dieses Mal hat uns ein älterer Mann geöffnet, der uns Hoffnung machte, dass wir es noch bis zur nächsten Tankstelle schaffen würden. Somit haben wir uns dann mit dem letzten Schluck Tank im Auto auf ins etwa 10 Meilen entfernte Piercy gemacht. Dort gab es dann endlich die ersehnte Tankstelle! So wurde unser eigentlich gemütlicher Roadtrip zu einem nervenaufreibenden Abenteuer.

Eure
    
deutscher Weihnachtsmarkt



Irgendwo auf dem Highway 1 im Norden Kaliforniens


Glass Beach




2 der 3 Elche im Legett Valley

Ein Drittel

Es gibt eine große Neuigkeit, die ich nicht länger für mich behalten kann! Wir haben Flüge gebucht. Und nicht nur irgendwelche Flüge, sondern Flüge nach HAWAII! Ich kann es noch nicht fassen, aber für uns vier geht es in nur drei Wochen auf die Insel O´ahu! Wir haben super spontan gebucht, nachdem Bianca aus Langeweile im Internet nach Flügen geguckt und zufällig ein richtig gutes Angebot gefunden hat. Natürlich werde ich wenn es soweit ist wieder detailliert berichten und sehr viele Fotos hochladen! Damit geht mein vierter Monat, also ein Drittel meines Jahres vorbei und ich steuere langsam, aber sicher auf die Halbzeit zu! Aber ich finde, fünf Staaten in fünf Monaten ist eine gute Leistung, die ich natürlich noch steigern werde! Meine Woche begann mit einem super schönen Tag. Nach dem Arbeiten haben Bianca und ich uns auf dem Weg nach Pacifica gemacht, wobei wir den Highway 1 entlang gefahren sind. Wir hatten kein wirkliches Ziel, sondern wollten uns einen schönen Platz suchen, um dort den Sonnenuntergang zu genießen. Schon aus dem Auto hatte man eine super Aussicht auf den Ozean. Als wir dann ausstiegen und auf einen Berg kletterten, mussten wir direkt unzählige Fotos machen. Ich glaube, dieser Ort mit dem perfekten Sonnenuntergang war eines der schönsten Dinge, die ich jemals gesehen habe. In solchen Momenten merke ich erst, dass ich mich hier nicht in Deutschland befinden kann, sondern wirklich in Kalifornien lebe. Danach ging es noch kurz in die Mall und ins Kino, um den Film "The Marsian" anzuschauen. Den Rest der Woche haben wir abends außer Gym und Chillen nichts Besonderes mehr gemacht. Freitags waren Lisa und ich in Burlingame unterwegs, danach haben uns ihre Hosteltern zum Dinner eingeladen und anschließend haben wir noch einen unserer geliebten Horrorfilme angeschaut. Am nächsten Morgen bin ich mit meiner Hostfamilie zu einem Halloween Festival in der Nähe gefahren. Für Xander, der als Feuerwehrmann verkleidet war und dem Skelett Zachary gab es von Zug fahren, Cookies dekorieren über Geisterhaus alles Mögliche zu sehen und zu unternehmen. Den Nachmittag hab ich mit den Mädels in der Mall und in Burlingame verbracht. Später sind wir nach Palo Alto gefahren, um auf eine Collegeparty der Stanford University zu gehen. Diese wurde jedoch kurz bevor wir ankamen von der Polizei aufgelöst. Den Rest der Nacht sind wir dann mit Khalil und seinem Kumpel Kamel durch die Gegend gefahren. Am Sonntag ging es für Bianca, Lisa und mich in die City zum wunderschönen Baker Beach. Dort haben wir den Nachmittag entspannt in der Sonne verbracht.

Eure
    

Somewhere in Pacifica





Baker Beach