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Short hair don´t care

Frohen 2. Advent! Ich kann nicht glauben, dass Weihnachten schon vor der Tür steht und natürlich bin ich wie immer spät dran mit den Geschenken. Naja, unter der Woche haben wir oft bei Jenny gechillt, waren in der Mall oder bei Marshalls. Außerdem ist diese Woche etwas sehr trauriges passiert. Uns ist schon seit einigen Tagen aufgefallen, dass es unserer Katze Lucian nicht sehr gut ging, da er sich viel zurückgezogen hat, andauernd miaute und sogar gegen Wände gelaufen ist. Meine Hostmum hatte ihn dann zum Tierarzt gebracht und musste dort erfahren, dass er an einer für Katzen in diesem Alter typischen (Er war stolze 17 Jahre alt) und leider unheilbaren Krankheit litt. Somit gab es keine andere Möglichkeit als ihn einschläfern zu lassen, was für meine Hostmum sehr sehr schwer war. Immerhin hatte sie Lucian seit dem College und er war 17 Jahre lang an ihrer Seite.  Ich bin dann am nächsten Tag mit Zachary zu Kara´s Cupcakes in Burlingame gefahren und habe für meine Hostmum ihren Lieblingscupcake besorgt, den ihr Zachary dann mit einer großen Umarmung gegeben hat, sodass sie sich gleich ein wenig besser gefühlt hat :) Nun zum Wochenende: Am Freitagabend ging es zu einer Hausparty in die City. Von dessen Apartment und dem Roof hatte man einen super Blick über die Stadt inklusive Bay Bridge. Nach dem Arbeiten am Samstag fuhren wir in die Mall nach San Bruno. Dort habe ich dann etwas gewagt, was ich mir vorher nie hätte vorstellen können. Seit 2 Jahren war ich nun schon nicht mehr beim Frisör und habe meine Haare seitdem ich ein Teenager bin lang getragen. Doch seit einigen Monaten sind mir immer wieder Frauen mit schulterlangen Haaren aufgefallen, was ich super schön fand. Da fing ich an mit dem Gedanken zu spielen meine Haare abzuschneiden. Zum einen weil ich einfach gelangweilt war von meinen langen Haaren, sie sehr kaputt und immer verknotet waren und zum anderen hat es ewig gedauert sie zu waschen und durchzukämen. An diesem Tag war es dann soweit und ich hatte meinen Frisör Termin, zu dem Minna, Jenny und Lisa mich begleitet haben. Und das Ergebnis seht ihr auf den Bildern. Ich bin super happy über meine neuen Haare! Und mein Plan ist es, meine abgeschnittenen Haare zu spenden, beispielsweise an eine Organisation, die aus Echthaaren Perücken für krebskranke Menschen fertigt. Anschließend sind wir zum Lunch ins BJs und waren total überrascht Deep Dish Pizza auf dem Menü zu lesen. Nachdem wir vor kurzem erst in Chicago waren und die dort berühmte Deep Dish Pizza aßen, mussten wir sie hier natürlich testen. Die Pizza, die uns serviert wurde war dann aber nicht deep dish und kam nicht ansatzweise an die in Chicago heran. Es war lediglich eine große, dicke Pizza. Am Abend habe ich dann gearbeitet während meine Hostparents zur Weihnachtsfeier von der Arbeit meiner Hotsdads fuhren. Minna und Jenny mussten ebenfalls arbeiten, sodass wir uns zum Pizza Dinner mit den Kids bei Jenny treffen konnten. Am nächsten Tag ging es in den Süden Richtung Santa Cruz. Der erste Punkt, den wir ansteuerten hieß Davenport Pier, an dem sich eigentlich eine Schaukel befinden soll, die Wellen aber so unglaublich hoch waren, dass wir uns das dann schnell anders überlegten. Somit ging es zum Panther Beach, an dem sich ein Sea Cave befand. Total schön! In Santa Cruz haben wir dann Lunch beim Thailänder gegessen und uns weiter auf dem Weg nach Capitola gemacht. Lisa und ich waren ja schon einmal dort wo es uns richtig gut gefallen hat. Wir haben dort den Sonnenuntergang am Strand genossen und sind wieder in den Norden nach Milpitas gefahren. In der Great Mall wollte Lisa nämlich etwas umtauschen und da konnten wir einer klitzekleinen Shoppingtour nicht wiederstehen. Super müde fuhren wir dann nach Hause und somit war das Wochenende auch schon wieder vorbei.

Bis dann,
    


Davenport Pier

Sea Cave
Sunset in Capitola

Halloween

Happy Halloween! Dieses Wochenende war eine ganz neue Erfahrung für mich. Da wir in Deutschland nie Halloween gefeiert haben, habe ich mich besonders gefreut, diesen "Feiertag" hier in Amerika mitzuerleben. Sehr viele Häuser in der Nachbarschaft haben super coole Dekorationen aufgestellt. Man sieht zahlreiche Skelette, gruselige Puppen, riesige Spinnennetze und natürlich die traditionell geschnitzten Kürbisse. Am Freitag nach dem Arbeiten bin ich mit Lisa zu einem Halloweenshop gefahren, um für sie ein Last-Minute-Kostüm zu kaufen. Danach ging es weiter zu ihr nach Hause, wo ihre Hosteltern mich zum Dinner eingeladen haben. Anschließend haben wir uns gemeinsam mit Bianca bei ihr fertig gemacht, da wir am späten Abend  mit dem Zug Richtung Stanford University wollten. Auf dem Campus stiegen ein paar richtig coole Halloweenpartys, die man sich wie die typischen Hauspartys aus den amerikanischen Filmen vorstellen kann. Eigentlich brauchte man einen Studentenausweis, um die Verbindungshäuser betreten zu können. Davon haben wir uns natürlich nicht abhalten lassen und haben unseren deutschen Charme spielen lassen, sodass wir ohne Probleme von den Studenten am Eingang hereingelassen wurden. Den ganzen Abend über haben wir echt coole und teils auch verrückte Leute kennengelernt. Die Amis wissen auf jeden Fall, wie man feiert! Das Blöde hier ist nur, dass die Partys meistens schon um 2:00 Uhr morgens enden, da sie dementsprechend sehr früh starten. Somit haben wir uns um ca. 3:30 Uhr wieder auf den Heimweg gemacht. Nach einem langen Vormittag im Bett haben Bianca, Lisa und ich uns aufgemacht, um die dekorierten Häuser zu bewundern. Es gibt eine Straße in unserer Nachbarschaft, die als einer der bekanntesten und bestgeschmücktesten Straßen in San Francisco gilt. Viele der Häuser haben erst am Halloweentag ihre gesamte Dekoration auf gehangen und hingestellt. Super cool! Seht selbst auf den Bildern! Gegen Abend bin ich mit meinen Hosteltern und den Kids durch die Nachbarschaft gelaufen, um das berühmte "Trick or Treat"-Rundgehen mitzuerleben. Es war Xanders erstes Mal und somit war er natürlich super aufgeregt von Haus zu Haus zu gehen, um Unmengen an Bonbons und Schokolade zu sammeln. Danach ging es für Lisa, Bianca und mich wieder nach Stanford zu einer weiteren Collegeparty. Dort haben wir dann ein paar Studenten vom letzten Abend wieder getroffen, die uns zu deren Wohnhaus eingeladen haben. Und ich muss sagen, schlecht haben es diese Jungs ganz sicher nicht. Ihre Zimmer haben super große Räume mit eigener Küche und Bad. Außerdem gibt es ein Schwimmbad und einen großen, beheizten Jacuzzi, in dem wir den Abend verbracht haben. Die Runde wurde immer größer, sodass wir am Ende mit den verschiedensten Leuten aus Italien, Frankreich, Brasilien und der Schweiz zusammen saßen und eine eigene kleine Poolparty veranstaltet haben. Am nächsten Morgen habe ich für zwei Stunden gearbeitet. Anschließend sind Bianca, Lisa, Marina (Sie ist seit einem Monat hier und kommt auch aus Deutschland) und ich nach Santa Cruz gefahren und haben dort den Tag bei strahlendem Sonnenschein verbracht. Abends haben wir bei Lisa selbstgemachte Pizza gegessen, dabei einen Disney-Film angeschaut und somit das Wochenende perfekt ausklingen lassen.

Bis nächste Woche
    
meine ersten selbstgeschnitzten Halloweenkürbisse

Häuserdekoration in der Nachbarschaft




Halloweenpartys in der Stanford Universität


Santa Cruz Boardwalk

Marina, Lisa, ich und Bianca

A day in Santa Cruz

So Leute, es gibt Neuigkeiten: Nächstes Wochenende geht es für Bianca, Lena, Lisa und mich nach VEGAS! Und zwar haben wir ein verlängertes Wochenende, da Montag Labor Day in den USA ist. Also könnt ihr euch schon mal auf den nächsten Post freuen, denn viel mehr möchte ich hier gar nicht verraten! Während der Woche ist eigentlich sonst nichts Spannendes passiert. Am Montag ist die Mutter meiner Hostmum wieder abgereist und zurück nach Portland geflogen. Sie ist super nett und ich verstehe mich echt gut mit ihr. Meine Abende bestanden entweder aus Gym oder Treffen mit den Mädels. Am Freitagabend haben Lisa und ich uns bei ihr einen Film angeschaut. Am nächsten Tag sind wir gemeinsam nach San Francisco gefahren. Dort ging es zu einem Park namens Billy Goat Hill Park, von dem man aus eine unglaubliche Aussicht über die City hat. Ich glaube die Bilder sprechen für sich! Leider hatten wir nicht so viel Zeit, da ich morgens gearbeitet habe und abends das monatliche Au Pair-Meeting anstand, welche man übrigens nur zweimal verpassen darf. Diesmal fand es bei einer Hostfamily statt, die für alle mexikanisches Dinner zubereitet hat. Am Sonntag sind wir zusammen mit Lenas Freund, Khalil nach Santa Cruz gefahren. Als erstes ging es für uns an den Strand, der sehr überfüllt war. War aber auch kein Wunder, da das Wetter wieder einmal super schön war und das kalte Wasser des Ozeans die perfekte Abkühlung hergab. Nach einigen Stunden Faulenzen in der Sonne sind wir dann noch den berühmten Boardwalk entlang gelaufen. Den kann man sich wie einen Rummel vorstellen, der Vieles zu bieten hat. Von Achterbahnen über Riesenrad bis zu den verschiedensten Süßwarengeschäften und Essensständen. Wieder einen Haken mehr auf meiner To-do-Liste :)

Liebe Grüße,
       

P.S.: Nächste Woche kommt der neue Post wahrscheinlich etwas später, da wir bis Montag in Las Vegas sind.

Wohnhaus in den Straßen von San Francisco


Aussicht vom Billy Goat Hill Park

Boardwalk in Santa Cruz


mit Lisa, Bianca & Lena