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15th Month

In wenigen Tagen bin ich schon ganze 15 Monate in den Staaten. Ich kann es immer wieder sagen wie schnell die Zeit hier verfliegt, es ist unglaublich! Xander ist 4, Zachary wird 2 in ein paar Wochen und geht jetzt sogar schon zur Schule. Als ich gekommen bin, konnte er gerade einmal aufrecht sitzen. Und es wird bald ein neues Baby kommen, worüber ich super aufgeregt bin :) Naja, wie schon gesagt drehte sich diese Woche alles um den Schulstart, welches meinen Stundenplan zwar nicht sehr verändert, den Ablauf des Tages allerdings schon. Xander wird nun jeden Morgen zur Schule gehen und Zachary zweimal die Woche. Das bedeutet sehr viel Fahren und keine Zeit mehr für Playdates, zumindest für Xander. Sonst stand in der Woche nichts Besonderes an. Lisa und ich sind am Freitagabend ins Kino und haben den Horrorfilm "Don´t breathe" angeschaut und uns danach noch in "Sausage Party" geschlichen. Am Samstagmorgen habe ich für 1,5 Stunden gearbeitet bevor es mit Shanice und Tanja nach San Francisco ging. Beide sind relativ neu und es war für sie das erste Mal, dass sie die City gesehen haben. Wir sind also mit der Bart bis zur Market Street gefahren und haben dort in der Cheesecake Factory Lunch gegessen. Natürlich haben die Beiden dort ihren ersten amerikanischen Cheesecake probiert, wovon sie ziemlich begeistert waren. Das Ziel des Tages war ein Foto beim sogenannten Kirby Cove zu schießen. Dort gibt es eine Schaukel direkt am Strand und im Hintergrund sieht man die Golden Gate Bridge und Skyline der Stadt. Es war ein kleiner Hike bergab, bis wir den Strandabschnitt erreichten. Ich hätte Stunden auf der Schaukel verbringen können, dem Wasser zu lauschen und die wunderschöne Aussicht zu genießen. Zum Abschluss des Tages verschlug es uns noch zum Fisherman´s Wharf, wo wir durch die zahlreichen Souvenirläden schlenderten. Lisa und ich wollten den Samstagabend jedoch nicht zu Hause verbringen und haben uns somit auf dem Weg nach Palo Alto gemacht. Dort gibt es die Studentenbar "The Patio", wo wir einen sehr lustigen Abend verbracht haben. Den Sonntag starteten wir dann sehr spät mit einem Besuch bei Lisas alter Hostfamily, dessen neues Au Pair gerade erst angereist ist. Jenny kommt aus der Schweiz und hat sich für den weiteren Tagesablauf uns angeschlossen. Dieser bestand aus dem Bummeln durch die Innenstadt Palo Altos inklusive Snack bei Yoghurtland, dem Besuch des Stanford Campus und der Stanford Mall. Da dieser Beitrag nicht wirklich spannend geraten ist, erzähle ich euch noch ein kleines Highlight vom gestrigen Tag als wir über dem Campus gelaufen sind. Plötzlich kam ein Typ zu uns gelaufen und sagte: "You guys look like Barbies." Und wir dachten uns nur "Oh, das ist aber nett". Dann sagte er aber: "Do you wanne know why? Plastic and no brain!" Lisa und Jenny haben es nicht wirklich verstanden und sich noch nett bedankt. Als ich sie dann aber aufklärte, dass er uns beleidigt hatte, wurden wir alle ziemlich sauer. Somit haben wir uns auf die Suche gemacht, um ihn zur Rede zur Stellen. Wir haben ihn dann von Weiten mit seinem Kumpel gesehen und bemerkt, dass dieser eine Kamera dabei hatte und alles filmte. Es stellte sich heraus, dass er Comedy Videos für Youtube dreht und somit stellte sich alles als ein großer Scherz heraus. Leider haben wir vergessen nach seinem Kanal zu fragen, da ich das Video sehr gerne gesehen hätte. Vor allem weil Jenny kurz bevor der Typ uns ansprach von der Treppe gefallen ist, was super witzig aussah :D Diese Situation hat uns den Tag versüßt und wir haben noch Stunden danach darüber gelacht. 

Schönen Start in die Woche!
    
Kirby Cove

mit Tanja und Shanice

Las Vegas #3

What happens in Vegas stays in Vegas! Getreu nach diesem Motto, werde ich euch auch nur das Gröbste von unserem Trip erzählen und keine Einzelheiten erläutern haha! Also am Freitagabend ging es dann mit dem Mietwagen die 9 Stunden runter Richtung Nevada. Mit an Bord waren Lisa und ich, Sonja (mit ihr waren wir auch schon in Arizona) und ihre spanische Freundin Macarena. Die Hinfahrt hat eigentlich recht gut geklappt und jeder hatte Gelegenheit zu schlafen. Wir sind dann sehr früh angekommen und musste uns noch ein wenig die Zeit auf dem Strip vertreiben, bis wir in unser Zimmer einchecken konnten. Unser Motel, welches wir gebucht hatten hieß "Travelodge Center" und hätte keine bessere Lage haben können. Direkt auf dem Strip zwischen dem MGM und dem Bellagio, fast gegenüber vom Cosmopolitan Hotel. Es war zwar nichts schickes, alt und wir hatten ein paar Probleme mit der Dusche, was jedoch sofort vom Personal des Motels repariert wurde. Aber dafür war es super günstig und die Lage war perfekt, was meiner Meinung nach das Wichtigste ist. Als wir dann unsere Zimmer beziehen konnten haben wir uns direkt erst einmal schlafen gelegt. Nach einigen Stunden hatten wir dennoch genug Zeit um den Strip entlang zu laufen. Übrigens hatte Lisa an dem Samstag ihren 21. Geburtstag und das wurde natürlich abends gebührend gefeiert. Nachdem wir uns fertig gemacht und schon mit dem ein oder anderen Drink im Hotel angestoßen haben, haben wir uns zum Encore Hotel fahren lassen. Dort standen wir auf der Gästeliste für den Beach Club. Vorher ging es jedoch in eine Suite des Hotels, dessen Gast Sonja kannte. Nach einer Weile hatte uns ein Typ, den wir kennenlernten mit in den Club zu einem VIP Tisch genommen, wo wir den ganzen Abend frei trinken konnten. Gegen Mitternacht wurde der DJ des Abends angekündigt, Major Lazer! Ich würde sagen Lisa hatte einen ziemlich guten 21. Geburtstag, den man wohl nicht besser feiern kann als in Vegas! Am nächsten Morgen ging es dann weiter zur Wet Republic Poolparty MGM Hotels. Dort sorgte Steve Aoki für Stimmung. Danach ging es aber nicht etwa ins Bett, sondern direkt in die Dusche, um uns für den letzten Abend in Vegas fertig zu machen. Den verbrachten wir im Hakkasan des MGM mit keinem geringeren als Calvin Harris! Ich habe ihn jetzt zum dritten Mal gesehen und bin immer noch super begeistert was für eine Stimmung er bringt. Am nächsten Morgen, also Labor Day Montag, mussten wir dann schon wieder Abschied nehmen und uns auf dem Heimweg machen. Es gab einige Komplikationen, nicht nur was den Verkehr angeht. Obwohl Lisa und ich schon früh fertig waren um zu gehen starteten wir erst gegen 1:00 Uhr aus Vegas. Das war die schlimmste Fahrt, die ich je erlebt habe und ich werde wohl nicht noch einmal mit Auto nach Vegas fahren. Wir haben ganze 13 Stunden bis nach San Jose gebraucht. Von da aus mussten Lisa und ich uns einen Uber bis nach Hause bestellen, wo wir gegen 2:45 Uhr morgens ankamen. Ich sag euch, der Arbeitstag am Dienstag war kein Zuckerschlecken nach dem Wochenende!

Happy Labor Day!
    



Nothing but excitement

"Nichts als Aufregung", denn ich habe noch gar nicht erwähnt, dass es nächstes Wochenende wieder nach VEGAS geht! Dies ist schon sehr lange geplant, da ein ganz besonderes Ereignis an diesem Wochenende stattfindet. Es ist nämlich nicht nur Labor Day am Montag, was für mich ein verlängertes Wochenende bedeutet (Yay!), sondern auch Lisas 21. Geburtstag. Das muss natürlich anständig gefeiert werden und wo geht das besser als am verrückten Strip in Las Vegas?! Diese Woche haben wir es ruhig angehen lassen. Aus dem einfachen Grund, dass zurzeit niemand von uns Geld hat. Zwischen meinem Ostküsten Trip und dem Las Vegas Wochenende liegen noch so  einige Schulden, die ich erst einmal beseitigen muss. Somit bestanden die Tage aus Starbucks, durch die Mall bummeln (ohne was zu kaufen, versteht sich ;)) oder zu Hause Filme schauen. Außerdem habe ich mich diese Woche noch mit Shanice getroffen, einem neuen deutschen Au Pair. Meine Hostmum hatte sie und ihre Hostmum letzte Woche auf einer Kindergeburtstagsparty kennengelernt und mir davon berichtet. Ganz zufällig haben wir uns dann im Park beim Arbeiten getroffen und haben später den Abend im Starbucks verbracht. Am Samstagmorgen musste ich für einige Stunden arbeiten, danach habe ich mich mit Celin und Lisa getroffen. Ein sehr unproduktiver Tag, da ich nicht einmal mehr genau sagen kann was wir eigentlich gemacht haben. Sonntags sind wir erst die Burlingame Ave entlang gelaufen und später nach Palo Alto gefahren, wo in Downtown eine Art Kunstmarkt stattfand. Danach ging es nach Stanford, wo Lisa und ich ein bisschen auf dem Campus herumgelaufen sind. Mehr habe ich auch gar nicht zu berichten, außer dass ich mich riesig auf das kommende Wochenende freue!


Bis dann,
    

I ♥ NY

Ausgeschlafen und einigermaßen erholt vom Roadtrip stieg ich dann am nächsten Freitagmorgen in den Zug Richtung New York City. Ronja musste an diesem Tag leider noch einiges erledigen, sodass ich mich alleine auf dem Weg machte. Im Big Apple angekommen lief ich als erstes zu einem Store, bei dem ich meine Koffer für den Tag unterbringen konnte. Danach ging es zum Rockefeller Center. Vor 15 Monaten war ich schon einmal dort mit vielen anderen Au Pairs aus der Trainingsschool. Es war jedoch etwas nebelig, sodass dessen Sicht dieses Mal wirklich atemberaubend schön war. Anschließend habe ich mich mit Lisa Marie getroffen. Sie kommt aus meinem Heimatdorf und hat ihr Au Pair Jahr in New Jersey verbracht, mit dem sie in einer Woche auch schon durch sein wird. Wir haben uns in den Central Park gesetzt und dort die Zeit totgeschlagen. Nach einer Weile sind wir zum Columbus Circle und Richtung Times Square gelaufen. Sie musste sich dann schon wieder auf dem Rückweg machen und ich habe mich beim Times Square auf die Treppe gesetzt und die Menschenmengen beobachtet. Es war an der Zeit mein Gepäck abzuholen und mich zu meinen Couchsurfer zu begeben. Dieser wohnte in East Harlem. Nicht die beste Nachbarschaft für einen Blondschopf wie mich, der zwischen den ganzen Schwarzen und Latinos natürlich total heraussticht. Naja ich hab´s überlebt :D Die Wohnung von JC dem Couchsurfer war sehr klein und nicht die sauberste. Aber es war okay, er war sehr nett und ich habe umsonst in Manhattan übernachtet. Ich bin da nicht sehr pingelig, wenn ich überlege wieviel ich für ein Hotel oder Hostel bezahlt hätte. Die zwei Nächte haben mich gerade mal eine 5$ Packung Dunkin Donuts gekostet. Eine Couchsurferin, die die vorherige Woche dort übernachtete war ebenfalls noch da. Ich glaube sie hieß Chica und kommt aus London. Gemeinsam haben wir dann noch einen Film geschaut und Wein getrunken. Am nächsten Morgen bin ich mit der Subway zur Grand Central Station gefahren und habe bei einem Frühstück bei Starbucks auf Ronja gewartet. Unser Ziel war die Brooklyn Bridge. Vorher haben wir uns jedoch noch das One World Trade Center und das 9/11 Memorial angeschaut, von dessen Größe ich sehr beeindruckt war. Auf der Brooklyn Bridge angekommen wurde die NY Skyline sichtbar und von den Brooklyn Heights aus hatte man ebenfalls eine schöne Aussicht, sodass wir uns für eine Weile auf die Wiese gesetzt haben. Danach überlegten wir uns mit der Staten Island Ferry zu fahren. Nicht etwa weil wir nach Staten Island wollten, sondern vielmehr aus dem einfachen Grund, dass man mit der Fähre kostenlos relativ nah an der Freiheitsstatue entlang fährt und somit einen guten Blick auf diese erhaschen kann. Nach der kleinen Rundfahrt ging es zu Fuß weiter zum Financial District inklusive der Wall Street, Chinatown und Little Italy. Am Washington Square angekommen gönnten wir uns eine kleine Pause während wir einem alten Mann am Klavier lauschten. Übrigens habe ich an diesem Tag drei Hochzeiten bzw. Brautpaare gesehen, in der Grand Central, bei den Brooklyn Heights und im Washington Square Garden. Nach einem Pizzasnack war das nächste Ziel der Times Square, den ich noch nicht im Dunkeln gesehen habe. Wirklich beeindruckend und ein ganz anderes Feeling als tagsüber. An der Bahnstation musste ich mich dann von Ronja auf unbestimmte Zeit verabschieden. Wir hoffen, wir sehen uns nächstes Jahr in Florida, wenn Lisa und ich im Reisemonat sind! Ich war auf jeden Fall super müde und kaputt vom ganzen Laufen, sodass ich nur noch erschöpft ins Bett fiel. Am Sonntag musste ich meine Koffer dann auch schon wieder zusammenpacken. Aufgrund dessen, das mein Flieger erst am Abend abhob, wollte ich tagsüber noch in das Museum of Modern Arts. Dieses habe ich mit gemischten Gefühlen verlassen. Ehrlich gesagt hatte ich mehr erwartet, nicht im Sinne der Quantität, sondern eher von den einzelnen Kunstwerken, die mich teilweise nicht sehr beeindruckt haben. Ich liebe Kunst, aber mir haben die Museen in DC besser gefallen. Mal schauen wie die MOMA in San Francisco sein wird, die ich schon längst besuchen wollte. Anschließend bin ich noch ein wenig die 5th und 6th Avenue entlang geschlendert. Es wurde Zeit mich auf dem langen Weg Richtung Flughafen zu begeben. Jedoch wollte ich noch einen kleinen Zwischenstopp in Brooklyn machen, wo es einen Shop gibt, der bunte Rainbow Bagels verkauft. Total cool sehen sie aus, haben jedoch mit ca. 7$ einen lächerlich hohen Preis, den ich mir mit Sicherheit zum ersten und letzten Mal gegönnt habe. Schmecken tut er wie jeder andere Bagel, das Einzigartige ist der Cremecheese, zwischen dem man sich entscheiden kann. Oreo, Peanut Butter oder Streusel Creme sind nur einige Beispiele, die den Bagel zu einer süßen Leckerei machen. Zurück im Zug musste ich mich sehr hetzten, da ich wie immer viel zu spät am JFK Flughafen ankam. Kurz nach Beginn der Boardingzeit erreichte ich das Gate, wo ich feststellte, dass der Flieger 30 Minuten Verspätung hatte. Noch genervter als ich es nicht eh schon war funktionierte dann auch noch mein Bildschirm an Board nicht und ich musste ganze 6 Stunden und 45 Minuten ohne irgendeine Art von Entertainment auskommen, während alle um mich herum Filme schauten. Und ich saß auch noch im mittleren Sitz, also schlimmer gehts für mich nicht! Eigentlich liebe ich es zu fliegen und mir Filme anzuschauen, was für mich total entspannend ist. Naja, danke für nichts American Airlines, denn keiner der Flugbegleiter konnte helfen. Ich sitze noch immer im Flieger vor meinem flackernden Bildschirm und kann es kaum abwarten in meinem eigenen Bett zu schlafen (nach all den Nächten auf fremden Sofas) und das kalifornische Wetter zu genießen, was perfekt und nicht zu schwül ist! Die Ostküste ist im Sommer wirklich eine Herausforderung, da man schon vom Laufen erschöpft wird und durchgehend am Schwitzen ist. Trotzdem habe ich gemerkt wie sehr ich NYC, die Energie auf den Straßen, die endlos hohen Wolkenkratzer, die unterschiedlichsten Menschen und die unzähligen Aktivitäten und Events, die sich hinter jeder Ecke befinden liebe. Wir sehen uns wieder, Big Apple! Aber nun freue ich mich auf California, my home and true love!

      

 P.S.: Video folgt!

Grand Central Station

On top of the Rockefeller Center


Central Park

9/11 Memorial

Brooklyn Bridge



Statue of Liberty

Times Square

Rainbow Bagel


Philly, Baltimore, D.C.

New York, du hast mich wieder! Nach genau 15 Monaten habe ich es tatsächlich geschafft zurück zur Ostküste zu reisen. Genau dort, wo das ganze Abenteuer begann. Mit dem Flugzeug bin ich also am JFK in New York angekommen. Von da aus ging es aber nicht etwa nach Manhattan, sondern erstmal mit dem Zug zu Ronja, die im Norden NYs lebt. Drei Stunden lang bin ich von Bahn zu Bahn gestiegen, habe die ersten NYC Taxen gesehen und war in der berühmten Grand Central Station, bis ich dann an meiner letzten Bahnstation von Ronja abgeholt wurde. Sie und ihr Freund Will leben in Cornwall, ca. 1,5 Stunden von NYC in einem süßen Apartment. Es war so super heiß und schwül, sodass wir uns direkt mal dazu entschlossen haben hiken zu gehen, um noch mehr zu schwitzen als wir es eh schon taten. Der 1,5 Stunden lange Hike hatte sich wieder mal ausgezahlt, als wir die Spitze des Berges mit dessen wunderschönen Blick erreichten. Danach sind wir zu Wills Eltern gefahren und haben uns dort eine Weile mit ihnen verquatscht. Nach einer mehr als nötigen Dusche sind Ronja, Will und ich zu einem „all you can eat“-Sushi Restaurant gefahren. Ich habe das erste Mal Sushi gegessen und liebe es! Wieder zurück in der Wohnung sind wir nach einer kurzen Guitar einlange von Will dann auch schon schlafen gegangen, da es am nächsten Morgen relativ früh raus ging. Unser Roadtrip Richtung Philadelphia starteten wir um 9:00 Uhr, wo unser erstes Ziel der Magic Garden war. Eine kleine Kunstlandschaft bestehend aus Flaschen, Tellern, Spiegeln und jeglichen alten Gegenständen. Es ging weiter zum Eastern State Penitentiary, einem alten Gefängnis, wo wir eine Audio Tour mitmachten. Nach einem kurzen Stopp bei den Rocky Steps, die wir natürlich hochgerannt sind und der „Amor“ Statue ging es zum Dinner einen für Philly berühmten Cheesesteak (Sandwich mit Steak und Käse) essen. Zum Abschluss des Tages sind wir noch in eine Bar gegangen, wo Will einen alten College Freund getroffen hat. Danach haben die beiden mich zu meinen Couchsurfer nach Downtown Philadelphia gebracht. Die Australier Michael und Liam leben von der Arbeit aus für einige Zeit in Philly und das in einem sehr schickem Apartment des „The Franklin“ Hotels. Sie waren wirklich super nett und offen. Wir haben einige Stunden gelabert, TV geschaut und Michael hat mir seine Zaubertricks gezeigt. So verrückt, ich bin immer noch verwirrt! Jedenfalls wurde ich dann am nächsten Morgen von den anderen beiden wieder abgeholt, die übrigens im Hotel geschlafen haben, da Will nicht viel vom Couchsurfen hält. Da ich nicht wirklich viel Geld hatte nach dem teuren Flug und ich das Couchsurfen auch echt cool finde, habe ich es eben alleine gemacht J Für uns ging es dann weiter nach Baltimore, Maryland. Dort stand als erstes Paddle Boarding auf dem Tagesplan. Weiter ging es ins Highlandtown Viertel, wo wir einige coole Graffitiwände entdeckten. Später fuhren wir zum Inner Harbor, sind dort entlang gelaufen und mit dem Aufzug hoch bis zum 27. Stockwerk des Top of the World Observation Level gefahren. Dieses bot eine wunderschöne Aussicht über Baltimore. Am Ende des Tages sind wir dann schon weiter nach Washington D.C. gefahren, wo sich unsere Unterkünfte für diesen Abend befanden. Zum Dinner ging es ins „Harrys“ und danach zum Couchsurfer Paul, der in guter Lage in Downtown DC wohnt. Am nächsten Morgen stand dann Sightseeing an. Vom Capitol und dem George Washington Monument, bis hin zum Weißen Haus des Präsidenten und dem Museum of Natural History, welches wirklich sehr interessant war. Danach sind wir erst einmal zu Ronjas und Wills Motel gefahren, wo wir uns ein wenig von dem ganzen Laufen und der Hitze ausgeruht haben. Dieses Wetter macht einen echt fertig. Nach einer Weile haben wir uns wieder auf dem Weg Richtung National Mall begeben. Dort haben wir das Abraham Lincoln und Thomas Jefferson Memorial bestaunt und den Sonnenuntergang genossen. Zu Fuß liefen wir dann Richtung Downtown und fanden eine Rooftop Bar, wo wir den Abend bei einem schönen Ausblick über die Stadt ausklingen lassen haben. Am nächsten Morgen habe ich mich dann von meinen Couchsurfer verabschiedet, da dies für uns der letzte Tag in DC war. Mit dem Auto ging es noch einmal zum Museum of Natural History, wo wir uns dieses Mal einen Film im iMax 3D Theater anschauten. Es war eine Dokumentation über die amerikanischen Nationalpark, welche super interessant war und mir weitere Reiseziele für die restlichen Monate meines US-Aufenthalts bot. Anschließend liefen wir zum Holocaust Memorial Museum. Ich glaube da brauche ich nicht viel zu sagen. Unsere Gedanken dazu haben sich anschließend an unseren gesunkenen Launen bemerkbar gemacht. Dieses war der letzte Punkt auf dem Washington DC Plan und der Roadtrip führte uns weiter nach Harpers Ferry im Staate West Virginia. 12. Staat - check! Kurz bevor wir ankamen und nachdem wir in einem kleinen Restaurant gegessen haben brach ein heftiger Sturm aus und es regnete wie aus Eimern. Somit sind wir erstmal zum Walmart gefahren, um uns mit Essen, Bier und einem Kartenspiel auszustatten. Zurück beim Camping Platz haben wir dann während es regnete unser Zelt aufgebaut. Am nächsten Morgen hatten wir Tubbing im Potomac River gebucht. Dabei lässt man sich in einem Schwimmreifen den Fluss runter treiben. Ziemlich cool und die Landschaft war auch wunderschön. Anschließend haben wir das kleine Dorf auch schon wieder verlassen und sind wieder Richtung Norden nach Gettysburg gefahren. Diese ist durch die Schlacht von Gettysburg im damaligen amerikanischen Bürgerkrieg bekannt. Nach einem Besuch in einem kleinen Museum und verschiedenen Memorials der Stadt ging es weiter Richtung Harrisburg, die Hauptstadt Pennsylvanias. Auf der Suche nach einem guten Restaurant fanden wir einen Irish Pub, wo wir dann Dinner aßen. So ging unser letzter Tag des Roadtrips zu Ende und wir machten uns auf dem Heimweg. Ich hatte super viel Spaß und habe innerhalb von wenigen Tagen so einige Städte und neue Staaten besucht, wovon ich nicht geglaubt hätte, diese in meinem Jahr noch zu sehen. Besonders D.C. hat mir aufgrund der Geschichte und den unglaublichen Memorials sehr gut gefallen.

    

P.S.: Video folgt!

Magic Garden in Philadelphia

Eastern State Penitentiary



Paddleboarding in Baltimore

Aussicht über Baltimore

Das Weiße Haus in D.C.

Washington Monument

Abraham Lincoln Memorial

Thomas Jefferson Memorial


Tubbing