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Hiking, Autokino & EM

Hallöchen meine Lieben! Ich bin wieder vollkommen gesund und hatte ein super Wochenende! Am Samstag haben Celin und ich uns früh morgens auf dem Weg zum Mount Tamalpais nach Marin gemacht. Nach einem zwei-stündigem Hike inklusive wunderschönem Ausblick über die Bay Area sind wir dann noch nach San Francisco zum Mission District gefahren. In der Nähe vom Dolores Park gibt es eine Eisdiele, vor der immer eine meterlange Menschenschlange ansteht. Wir dachten uns, wenn jedes Mal so viele Leute für dieses Eis anstehen, muss es ja schon was besonderes sein. Nach ca. 20 Minuten waren wir dann endlich an der Reihe unser Eis zu bestellen. Unser Fazit: Es war lecker, aber nicht viel besser als so manch anderes Eis und für das lange Warten hatten wir uns definitiv mehr erhofft. Wir haben uns dann zu Hause umgezogen und sind zu einem Autokino gefahren, wo wir uns den Horrorfilm "The Conjuring 2" angeschaut haben. Echt mal eine coole Erfahrung dieses Autokino. Meiner Meinung nach typisch amerikanisch und gerade wenn man einen Horrorfilm guckt ist das ein noch einmal viel spannender. Am nächsten Morgen habe ich mich dann gemeinsam mit Bianca auf dem Weg in die City gemacht. Das erste deutsche EM-Spiel wollten wir auch hier am anderen Ende der Welt nicht verpassen. Es verschlug uns ins Goethe-Institut der Stadt, die zu einem Live-Screen Event einluden. Inmitten von anderen Deutschen in ihren Trikots haben wir dann das Fußballspiel angeschaut. 2:0 für uns, wer hätte es anders erwartet?! Zum Spiel sind übrigens auch Lisa und Ronja (Sie ist auch deutsch, lebt aber eigentlich in New York und ist nur für den Sommer hier) gekommen. Anschließend sind wir ein wenig durch China Town geschlendert und haben die Bahn zum Dolores Park genommen. Dort fand eine große Geburtstagparty von einigen Brasilianern statt. Es gab Musik, Essen und Alkohol. Wir haben dann den Rest des Nachmittags dort verbracht und ein paar coole neue Leute kennengelernt. Gegen Abend ging es nach Hause und es gab leckeres Steak zum Dinner mit meinen Hosteltern.

    

Mount Tamalpais







Sick days in bed...

Eine nicht besonders ereignisreiche und für mich auch sehr schlechte Woche geht zu Ende. Und zwar waren meine ganze Hostfamily inklusive mir krank die letzten Tage. Abgesehen von meiner Hostmum, da sie kein Fleisch isst und es anscheinend am Turkey lag, den wir die letzte Woche gegessen haben und der wohl schon etwas länger im Kühlschrank gelegen haben muss. Angefangen hat es mit Xander in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Zachary folgte einen Tag später nach dem Nap am Freitag. Wenige Stunden danach lag dann auch ich mit Übelkeit flach im Bett, bevor es zu guter Letzt meinen Hostdad am Samstagabend erwischt hatte. Und diese Lebensmittelvergiftung war alles andere als angenehm. Man konnte nichts essen oder trinken ohne dass es nach wenigen Minuten wieder rauskam. Und an einen ununterbrochenen Schlaf war auch nicht zu denken. Ich war so schlapp und bekam zudem noch Kopfschmerzen, da mein Körper keinerlei Flüssigkeit mehr in sich hatte. Somit verbrachte ich mehr als die Hälfte meines Wochenendes im Bett. Am Samstagmorgen sollte ich eigentlich arbeiten, aber nachdem mir kurz nach Arbeitsbeginn wieder übel wurde haben meine Hosteltern mich direkt wieder ins Bett geschickt, welches ich bis zum Abend hin auch nicht mehr verlassen habe. Dann haben meine Hostmum und ich uns gemeinsam eine Serie angeschaut und ich konnte sogar wieder eine Kleinigkeit essen. Am Sonntag ging es mir dann endlich besser und Celin und ich haben uns auf dem Weg zu einem Wasserpark nach San Jose gemacht. Das Wetter war perfekt für einen Tag im freien und wir konnten die zahlreichen Rutschen des Parks austesten und uns entspannt in der Sonne bräunen lassen. Dort gab es sogar eine dieser senkrechten Rutschen. Man musste sich auf eine Klappe stellen, die Hände hinter den Kopf falten und die Beine kreuzen. Nachdem die Tür geschlossen wurde und der drei sekündige Countdown vorbei war, öffnete sich die Klappe und man fiel regelrecht die Tunnelrutsche hinunter. Es war super cool und Adrenalin pur! Nach mehreren Stunden, die wir im Park verbrachten sind wir wieder Richtung Heimat gefahren um erstmal zu Duschen. Danach sind wir nach Oakland ins Kino gefahren. Warum  Oakland fragt man sich?! Wir hatten beide einen Kinogutschein Geschenk bekommen (Ich zu Weihnachten von Donna, der Mutter meiner Hostmum), der nur für einige bestimmte Kinos gilt, die es eben nicht bei uns in der Nähe gibt. Wir haben uns die Lovestory "Me before You" angeschaut und ich musste wie immer einige Tränen verdrücken :D Ich hoffe nächstes Wochenende erlebe ich wieder spannendere Sachen von denen ich dann berichten kann.

Bis dahin, stay healthy!
    

Dolphins + Death Valley

Es gibt einige Neuigkeiten diese Woche! Ich kann nun endlich verraten, dass meine Hostmum schwanger ist und Anfang Dezember ihr drittes Kind, ein kleines Mädchen bekommen wird :) Ich wusste es schon sehr lange, aber natürlich wartet man noch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt um es weiter zu erzählen. Die zweite Neuigkeit ist, dass Lisa jetzt doch verlängern wird. Nach langem Hin und Her hat sie sich dazu entschlossen nicht in ihrer Familie zu bleiben und mit einer anderen Familie aus Hillsborough gematcht. Am Dienstag habe ich mich mit Celin getroffen um unserer Wochenendplanung nachzugehen. Aufgrund des Memorial Days am Montag hatten wir alle frei und wollten den extra Tag für einen Roadtrip zum Death Valley nutzen. Danach bin ich noch zu Lisa gefahren und wir haben uns den Film "I spit on your grave 3" angeschaut. Am Freitagmorgen hatte ich dann meinen praktischen Test für den kalifornischen Führerschein. Und ich bin einfach durchgefallen :D Ich find´s schon lustig, da der Grund einfach so lächerlich ist. Der Test war wirklich super einfach und ging nur ca. 10- 15 Minuten. Danach war ich mir ziemlich sicher bestanden zu haben, weil ich meiner Meinung nach gut gefahren bin. Doch am Ende hieß es dann ich sei zu langsam gefahren und der Prüfer könnte mich dementsprechend nicht bestehen lassen. Meine Hostmum musste auch nur lachen. Naja beim nächsten Mal werde ich dann auf den Strich genau das angegebene Tempo halten :D An dem Tag sind auch die Großeltern Gary und Kathleen gekommen, um das Wochenende mit meiner Hostfamily zu verbringen. Nach dem Arbeiten bin ich mit Lisa zu Crepevine essen gegangen. Am Samstag stand dann meine Geburtstagüberraschung von den Mädels an, die zu dem Zeitpunkt schon keine Überraschung mehr war, da Lisa es zuvor unabsichtlich verraten hatte. Und zwar durfte ich mit Delfinen schwimmen! Damit geht ein lang ersehnter Traum in Erfüllung! Marina, Bianca und ich sind also am frühen Morgen los und Richtung Six Flags in Vellejo gefahren. Nach der kurzen Einweisung und dem Anziehen unserer Neoprenanzüge wurden wir dann endlich zu den Delfinen gebracht. Bella hieß der Delfin, den wir füttern, küssen und mit dem wir Fotos machen durften. Es war so ein schönes Erlebnis und in diesem Sinne noch einmal ein dickes Dankeschön an Bianca, Marina, Lisa und Celin für das wohl schönste Geburtstaggeschenk, das ich jemals bekommen habe! Danach sind wir noch zum Pool gefahren, da das Wetter so unglaublich schön war! Am Abend habe ich mit meiner Hostfamily zusammen Dinner gegessen bevor es ans Packen für unseren Roadtrip ging. Wir, das heißt Celin, Lisa, Jasmin und ich sind gegen Mitternacht losgefahren und haben uns bei der 7 Stunden Fahrt immer wieder abgewechselt, sodass jeder Zeit zum Schlafen hatte. In der Wüste Kaliforniens angekommen war unser erster Stopp die Mesquite Flat Sand Dunes. Und schon in den Morgenstunden war es so super heiß! Bei 38°C sind wir über den gefühlt 100° heißen Sand gelaufen und die Dünen sogar mit einem Schlitten heruntergefahren. Danach sind wir zum Zabriskie Point gefahren und haben die schöne Aussicht über die Berge genossen. Der Artists Drive mit den unterschiedlichen Farben der Berge war unser nächstes Ziel. Weiter ging es zum Badwater Basin, der niedrigste Punkt in ganz Nordamerika und dem Devils Golf Course, der sich aus vielen kleinen Salzformationen zusammensetzt. An den Orten war es übrigens noch heißer und man konnte es nicht lange in der prallen Sonne aushalten. Wir waren so überrascht wie schnell wir alles abgeklappert hatten, wobei es gerade einmal Mittag war. Die Landschaft mit den zahlreichen Bergen im Hintergrund sah teilweise so unreal und wie mit Wasserfarbe gemalt aus, wunderschön! Wir haben uns dann schon mal auf den Weg zu unserem Motel gemacht, welches nichtmehr in Kalifornien, sondern Nevada lag. Auf dem Weg dorthin haben wir aber noch einen kleinen Abstecher beim Goldwell Open Air Museum gemacht. Dort stehen unterschiedliche Skulpturen, wie beispielsweise eine nackte Frau, ein buntes Sofa oder Geister mitten in der Wüste. Danach wollten wir nur noch eins: in eine kalte Dusche springen! Das taten wir dann auch im Motel. Nach dem Dinner im Denny's sind wir dann auch schon Schlafen gegangen. Und das um 8:00 Uhr! Geschlafen haben wir bis zum nächsten Morgen um 10:00 Uhr. Diese 12 Stunden Schlaf taten uns nach der mehr oder weniger schlaflosen Nacht zuvor und dem anstrengenden Tag in der heißen Wüstensonne wohl ganz gut. Wir haben dann in Ruhe alles zusammengepackt und uns auf dem Weg Richtung Heimat gemacht. Durch mehrere Staus und zahlreiche Toilettenpausen brauchten wir dieses Mal länger als auf dem Hinweg. Gegen 7:00 Uhr sind wir dann in Belmont angekommen und haben uns bei Panda Express Dinner geholt bevor wir Celin zu Hause abgesetzt haben. Danach ging es auch für uns restlichen Drei nach Burlingame. Dieses Wochenende brachte mir wieder zwei weitere Haken auf meiner To-Do-List, die ich glaube ich mal erweitern sollte. Mir fallen nämlich noch sehr viele Ziele für mein zweites Jahr ein.

Happy Memorial Day!
    

Six Flags Discovery Kingdom






Death Valley

Mesquite Flat Sand Dunes

Zabriskie Point

Jasmin, Lisa, ich, Celin

Artists Drive

Badwater Basin

Devils Golf Course

Goldwell Open Air Museum




Beyoncé Formation Tour

Hallöchen! Nachdem ich mich ja am letzten Sonntag von meinen Mädels aus Deutschland verabschieden musste, wollte ich sehr viel unternehmen um nicht ins Heimweh zu verfallen. Da kam mir das Beyoncé Konzert am Montag gerade recht! Celin und ich haben uns direkt nach dem Arbeiten nach Santa Clara zum Levi´s Stadium gemacht. Dort mussten wir dann noch super lange warten, bis Queen B sich endlich blicken ließ. Also ihre Performance und die Tanzeinlagen waren der Hammer, echt! Das Blöde war nur, dass sie sehr viele Lieder gesungen hat, die wir und gefühltermaßen auch viele andere Zuschauer nicht wirklich kannten. Aber als sie dann endlich einige ihrer Klassiker gesungen hat, hat es dann wirklich jedem von den Sitzen gerissen. Die anderen Abende war  ich wie gewohnt im Gym. Am Freitagabend sind Lisa und ich erst nach Stanford gefahren, da dort angeblich eine Modenschau stattfinden sollte. Bei unserem Glück war diese aber schon vorbei als wir ankamen. Deswegen haben wir uns auf dem Campus bei Panda Express Dinner geholt und sind danach zu Lisa um uns für den Abend fertig zu machen. Charles, der zur selben Zeit wie wir in Cancún war, hat uns abgeholt und in die City gefahren. Dort haben wir uns wieder mit Payton in der Bar "Stock in Trade" vom letzten Wochenende getroffen. Irgendwann ging es rüber ins "Jaxson", wo wir den Rest des Abends verbracht haben. Am nächsten Morgen haben Lisa und ich den Zug nach San Jose genommen. Von da aus hat uns Charles mit nach Felton zum "Henry Cowell Redwood State Park" genommen. Dieser ist voll mit riesigen, Jahrhunderte alten Bäumen, in die man teilweise sogar reinkriechen kann. Der nächste Tagespunkt war die unglaubliche süße Stadt Capitalo direkt am Ozean. Ich habe mich direkt in die kleinen Strandhäuser, der schönen Einkaufsstraße und dem gesamten Urlaubsfeeling verliebt. Wir haben uns dann am Strand gesetzt und Pizza gegessen. Den nächsten Tag habe ich mit Celin in der City verbracht. Unser erstes Ziel war ein kleiner Flohmarkt und ein Park, in dem zahlreiche Food Trucks standen und viele Leute ein Picknick veranstalteten. Danach sind wir über die Golden Gate Bridge zu einem Aussichtspunkt in Sausalitos gefahren, von wo aus der Blick über die Brücke, sowie San Francisco einfach wunderschön war! Wieder zurück war der "Palace of Fine Arts" unsere nächste Haltestelle. Dieses ist ein Bauwerk mit einer großen Kuppel im römischen Stil, welches von Wasser umgeben ist, indem sich sogar Schildkröten und riesige Fische befinden. Die letzten zwei Tagespunkte waren ein Frozen Joghurt vom Yogurtland und den Film "Neighbours 2" im Kino. So ging ein sehr produktiver Tag zu Ende. 

Eure
    

Henry Cowell Redwood State Park




am Strand von Capitalo


Golden Gate Bridge & San Francisco



Palace of Fine Art


48th Week

Hallo Freunde! Eine neue normale Arbeitswoche geht zu Ende. Nichts Neues: am Dienstag und Donnerstag bin ich ins Gym gefahren. Mittwochs ist Alejandra, Xanders allererste Nanny aus Mexiko angereist und ich habe sie gemeinsam mit den Jungs vom Flughafen abgeholt. Abends gab es dann ein leckeres Dinner mit thailändischen Gerichten. Am Freitagmorgen habe ich mich mit Judith auf einen Kaffee bei Starbucks getroffen, da ich erst ab Mittag arbeiten musste. Zum Dinner saßen wir dann wieder alle zusammen und haben uns die japanische Nudelsuppe schmecken lassen, die Alejandra ebenfalls total gerne mag. Danach wurden Lisa und ich von den Brasilianern Roger und Dio, sowie deren amerikanische Freundin Payton abgeholt. Wir wollten gemeinsam in die City zu einer Bar dessen Name ich leider vergessen habe. Dort blieben wir für eine Weile bis es gegen 2 Uhr (zu dieser Zeit schließen alle Clubs und Bars hier) nach Daly City zur Wohnung der Jungs ging. Mit Pizza, Drinks und Musik haben wir bis in den frühen Morgen gefeiert. Wir haben dann dort geschlafen, da wir kein Geld für Uber ausgeben wollten und Payton uns an bat am nächsten Morgen nach Hause zu fahren. Vormittags zu Hause angekommen haben dann auch schon wieder meine Mädels aus Deutschland an der Tür geklingelt und wir haben uns in den Garten gesetzt, um den Nachmittag dort zu verbringen. Am Abend stand unser monatliches Au Pair Meeting an. Dieses Mal ging es auf ein Boot, mit dem wir über die Bay schipperten. Als wir unter der Golden Gate Bridge fuhren, sind Lisa und ich nach oben aufs Deck gegangen, um Fotos zu machen. Das war perfektes Timing, denn gerade als wir oben ankamen tauchten plötzlich Delfine im Wasser auf! Und weil das noch nicht genug war haben sich auch noch Wale gezeigt und sind immer wieder aufgetaucht. Echt ein unglaubliches Erlebnis und alle waren total begeistert! Die Bootstour an sich war okay, obwohl ich lieber im Bett gewesen wäre, um den Schlaf vom Vorabend nachzuholen :D Am Sonntagmorgen habe ich mich dann noch ein letztes Mal mit meinen vier Mädels getroffen und wir sind bei Crepevine frühstücken gegangen. Die letzten Stunden mit ihnen habe ich noch einmal richtig genossen bis der Abschied immer näher rückte und ich sie zum Flughafen gebracht habe. Es war total schön sie hier zu haben und auch super komisch sie jetzt 10 Monate nicht wieder zu sehen. Apropos, heute sind es genau 11 Monate, das heißt mein erstes Jahr ist fast um. So verrückt! Ich habe mich anschließend zu Hause umgezogen und bin in die City gefahren, wo sich Lisa, Celin und Payton schon früher getroffen haben. Am Morgen stand das "Bay to Breakers"-Rennen an und somit waren unzählige verkleidete Menschen in der Stadt unterwegs. Wir haben uns dann in den Dolores Park gechillt, wo wir wieder auf die Brasilianer vom Freitagabend trafen. Später ging es für Celin und mich wieder zurück nach Burlingame und wir haben uns Dinner bei Panda Express geholt. Danach fuhren wir gemeinsam mit Marina in unser Lieblingskino in Mountain View (das mit den bequemen Sitzen) um den Film "Money Monster" anzuschauen und das Wochenende ausklingen zu lassen. 

Bis nächste Woche,