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I ♥ NY

Ausgeschlafen und einigermaßen erholt vom Roadtrip stieg ich dann am nächsten Freitagmorgen in den Zug Richtung New York City. Ronja musste an diesem Tag leider noch einiges erledigen, sodass ich mich alleine auf dem Weg machte. Im Big Apple angekommen lief ich als erstes zu einem Store, bei dem ich meine Koffer für den Tag unterbringen konnte. Danach ging es zum Rockefeller Center. Vor 15 Monaten war ich schon einmal dort mit vielen anderen Au Pairs aus der Trainingsschool. Es war jedoch etwas nebelig, sodass dessen Sicht dieses Mal wirklich atemberaubend schön war. Anschließend habe ich mich mit Lisa Marie getroffen. Sie kommt aus meinem Heimatdorf und hat ihr Au Pair Jahr in New Jersey verbracht, mit dem sie in einer Woche auch schon durch sein wird. Wir haben uns in den Central Park gesetzt und dort die Zeit totgeschlagen. Nach einer Weile sind wir zum Columbus Circle und Richtung Times Square gelaufen. Sie musste sich dann schon wieder auf dem Rückweg machen und ich habe mich beim Times Square auf die Treppe gesetzt und die Menschenmengen beobachtet. Es war an der Zeit mein Gepäck abzuholen und mich zu meinen Couchsurfer zu begeben. Dieser wohnte in East Harlem. Nicht die beste Nachbarschaft für einen Blondschopf wie mich, der zwischen den ganzen Schwarzen und Latinos natürlich total heraussticht. Naja ich hab´s überlebt :D Die Wohnung von JC dem Couchsurfer war sehr klein und nicht die sauberste. Aber es war okay, er war sehr nett und ich habe umsonst in Manhattan übernachtet. Ich bin da nicht sehr pingelig, wenn ich überlege wieviel ich für ein Hotel oder Hostel bezahlt hätte. Die zwei Nächte haben mich gerade mal eine 5$ Packung Dunkin Donuts gekostet. Eine Couchsurferin, die die vorherige Woche dort übernachtete war ebenfalls noch da. Ich glaube sie hieß Chica und kommt aus London. Gemeinsam haben wir dann noch einen Film geschaut und Wein getrunken. Am nächsten Morgen bin ich mit der Subway zur Grand Central Station gefahren und habe bei einem Frühstück bei Starbucks auf Ronja gewartet. Unser Ziel war die Brooklyn Bridge. Vorher haben wir uns jedoch noch das One World Trade Center und das 9/11 Memorial angeschaut, von dessen Größe ich sehr beeindruckt war. Auf der Brooklyn Bridge angekommen wurde die NY Skyline sichtbar und von den Brooklyn Heights aus hatte man ebenfalls eine schöne Aussicht, sodass wir uns für eine Weile auf die Wiese gesetzt haben. Danach überlegten wir uns mit der Staten Island Ferry zu fahren. Nicht etwa weil wir nach Staten Island wollten, sondern vielmehr aus dem einfachen Grund, dass man mit der Fähre kostenlos relativ nah an der Freiheitsstatue entlang fährt und somit einen guten Blick auf diese erhaschen kann. Nach der kleinen Rundfahrt ging es zu Fuß weiter zum Financial District inklusive der Wall Street, Chinatown und Little Italy. Am Washington Square angekommen gönnten wir uns eine kleine Pause während wir einem alten Mann am Klavier lauschten. Übrigens habe ich an diesem Tag drei Hochzeiten bzw. Brautpaare gesehen, in der Grand Central, bei den Brooklyn Heights und im Washington Square Garden. Nach einem Pizzasnack war das nächste Ziel der Times Square, den ich noch nicht im Dunkeln gesehen habe. Wirklich beeindruckend und ein ganz anderes Feeling als tagsüber. An der Bahnstation musste ich mich dann von Ronja auf unbestimmte Zeit verabschieden. Wir hoffen, wir sehen uns nächstes Jahr in Florida, wenn Lisa und ich im Reisemonat sind! Ich war auf jeden Fall super müde und kaputt vom ganzen Laufen, sodass ich nur noch erschöpft ins Bett fiel. Am Sonntag musste ich meine Koffer dann auch schon wieder zusammenpacken. Aufgrund dessen, das mein Flieger erst am Abend abhob, wollte ich tagsüber noch in das Museum of Modern Arts. Dieses habe ich mit gemischten Gefühlen verlassen. Ehrlich gesagt hatte ich mehr erwartet, nicht im Sinne der Quantität, sondern eher von den einzelnen Kunstwerken, die mich teilweise nicht sehr beeindruckt haben. Ich liebe Kunst, aber mir haben die Museen in DC besser gefallen. Mal schauen wie die MOMA in San Francisco sein wird, die ich schon längst besuchen wollte. Anschließend bin ich noch ein wenig die 5th und 6th Avenue entlang geschlendert. Es wurde Zeit mich auf dem langen Weg Richtung Flughafen zu begeben. Jedoch wollte ich noch einen kleinen Zwischenstopp in Brooklyn machen, wo es einen Shop gibt, der bunte Rainbow Bagels verkauft. Total cool sehen sie aus, haben jedoch mit ca. 7$ einen lächerlich hohen Preis, den ich mir mit Sicherheit zum ersten und letzten Mal gegönnt habe. Schmecken tut er wie jeder andere Bagel, das Einzigartige ist der Cremecheese, zwischen dem man sich entscheiden kann. Oreo, Peanut Butter oder Streusel Creme sind nur einige Beispiele, die den Bagel zu einer süßen Leckerei machen. Zurück im Zug musste ich mich sehr hetzten, da ich wie immer viel zu spät am JFK Flughafen ankam. Kurz nach Beginn der Boardingzeit erreichte ich das Gate, wo ich feststellte, dass der Flieger 30 Minuten Verspätung hatte. Noch genervter als ich es nicht eh schon war funktionierte dann auch noch mein Bildschirm an Board nicht und ich musste ganze 6 Stunden und 45 Minuten ohne irgendeine Art von Entertainment auskommen, während alle um mich herum Filme schauten. Und ich saß auch noch im mittleren Sitz, also schlimmer gehts für mich nicht! Eigentlich liebe ich es zu fliegen und mir Filme anzuschauen, was für mich total entspannend ist. Naja, danke für nichts American Airlines, denn keiner der Flugbegleiter konnte helfen. Ich sitze noch immer im Flieger vor meinem flackernden Bildschirm und kann es kaum abwarten in meinem eigenen Bett zu schlafen (nach all den Nächten auf fremden Sofas) und das kalifornische Wetter zu genießen, was perfekt und nicht zu schwül ist! Die Ostküste ist im Sommer wirklich eine Herausforderung, da man schon vom Laufen erschöpft wird und durchgehend am Schwitzen ist. Trotzdem habe ich gemerkt wie sehr ich NYC, die Energie auf den Straßen, die endlos hohen Wolkenkratzer, die unterschiedlichsten Menschen und die unzähligen Aktivitäten und Events, die sich hinter jeder Ecke befinden liebe. Wir sehen uns wieder, Big Apple! Aber nun freue ich mich auf California, my home and true love!

      

 P.S.: Video folgt!

Grand Central Station

On top of the Rockefeller Center


Central Park

9/11 Memorial

Brooklyn Bridge



Statue of Liberty

Times Square

Rainbow Bagel


Philly, Baltimore, D.C.

New York, du hast mich wieder! Nach genau 15 Monaten habe ich es tatsächlich geschafft zurück zur Ostküste zu reisen. Genau dort, wo das ganze Abenteuer begann. Mit dem Flugzeug bin ich also am JFK in New York angekommen. Von da aus ging es aber nicht etwa nach Manhattan, sondern erstmal mit dem Zug zu Ronja, die im Norden NYs lebt. Drei Stunden lang bin ich von Bahn zu Bahn gestiegen, habe die ersten NYC Taxen gesehen und war in der berühmten Grand Central Station, bis ich dann an meiner letzten Bahnstation von Ronja abgeholt wurde. Sie und ihr Freund Will leben in Cornwall, ca. 1,5 Stunden von NYC in einem süßen Apartment. Es war so super heiß und schwül, sodass wir uns direkt mal dazu entschlossen haben hiken zu gehen, um noch mehr zu schwitzen als wir es eh schon taten. Der 1,5 Stunden lange Hike hatte sich wieder mal ausgezahlt, als wir die Spitze des Berges mit dessen wunderschönen Blick erreichten. Danach sind wir zu Wills Eltern gefahren und haben uns dort eine Weile mit ihnen verquatscht. Nach einer mehr als nötigen Dusche sind Ronja, Will und ich zu einem „all you can eat“-Sushi Restaurant gefahren. Ich habe das erste Mal Sushi gegessen und liebe es! Wieder zurück in der Wohnung sind wir nach einer kurzen Guitar einlange von Will dann auch schon schlafen gegangen, da es am nächsten Morgen relativ früh raus ging. Unser Roadtrip Richtung Philadelphia starteten wir um 9:00 Uhr, wo unser erstes Ziel der Magic Garden war. Eine kleine Kunstlandschaft bestehend aus Flaschen, Tellern, Spiegeln und jeglichen alten Gegenständen. Es ging weiter zum Eastern State Penitentiary, einem alten Gefängnis, wo wir eine Audio Tour mitmachten. Nach einem kurzen Stopp bei den Rocky Steps, die wir natürlich hochgerannt sind und der „Amor“ Statue ging es zum Dinner einen für Philly berühmten Cheesesteak (Sandwich mit Steak und Käse) essen. Zum Abschluss des Tages sind wir noch in eine Bar gegangen, wo Will einen alten College Freund getroffen hat. Danach haben die beiden mich zu meinen Couchsurfer nach Downtown Philadelphia gebracht. Die Australier Michael und Liam leben von der Arbeit aus für einige Zeit in Philly und das in einem sehr schickem Apartment des „The Franklin“ Hotels. Sie waren wirklich super nett und offen. Wir haben einige Stunden gelabert, TV geschaut und Michael hat mir seine Zaubertricks gezeigt. So verrückt, ich bin immer noch verwirrt! Jedenfalls wurde ich dann am nächsten Morgen von den anderen beiden wieder abgeholt, die übrigens im Hotel geschlafen haben, da Will nicht viel vom Couchsurfen hält. Da ich nicht wirklich viel Geld hatte nach dem teuren Flug und ich das Couchsurfen auch echt cool finde, habe ich es eben alleine gemacht J Für uns ging es dann weiter nach Baltimore, Maryland. Dort stand als erstes Paddle Boarding auf dem Tagesplan. Weiter ging es ins Highlandtown Viertel, wo wir einige coole Graffitiwände entdeckten. Später fuhren wir zum Inner Harbor, sind dort entlang gelaufen und mit dem Aufzug hoch bis zum 27. Stockwerk des Top of the World Observation Level gefahren. Dieses bot eine wunderschöne Aussicht über Baltimore. Am Ende des Tages sind wir dann schon weiter nach Washington D.C. gefahren, wo sich unsere Unterkünfte für diesen Abend befanden. Zum Dinner ging es ins „Harrys“ und danach zum Couchsurfer Paul, der in guter Lage in Downtown DC wohnt. Am nächsten Morgen stand dann Sightseeing an. Vom Capitol und dem George Washington Monument, bis hin zum Weißen Haus des Präsidenten und dem Museum of Natural History, welches wirklich sehr interessant war. Danach sind wir erst einmal zu Ronjas und Wills Motel gefahren, wo wir uns ein wenig von dem ganzen Laufen und der Hitze ausgeruht haben. Dieses Wetter macht einen echt fertig. Nach einer Weile haben wir uns wieder auf dem Weg Richtung National Mall begeben. Dort haben wir das Abraham Lincoln und Thomas Jefferson Memorial bestaunt und den Sonnenuntergang genossen. Zu Fuß liefen wir dann Richtung Downtown und fanden eine Rooftop Bar, wo wir den Abend bei einem schönen Ausblick über die Stadt ausklingen lassen haben. Am nächsten Morgen habe ich mich dann von meinen Couchsurfer verabschiedet, da dies für uns der letzte Tag in DC war. Mit dem Auto ging es noch einmal zum Museum of Natural History, wo wir uns dieses Mal einen Film im iMax 3D Theater anschauten. Es war eine Dokumentation über die amerikanischen Nationalpark, welche super interessant war und mir weitere Reiseziele für die restlichen Monate meines US-Aufenthalts bot. Anschließend liefen wir zum Holocaust Memorial Museum. Ich glaube da brauche ich nicht viel zu sagen. Unsere Gedanken dazu haben sich anschließend an unseren gesunkenen Launen bemerkbar gemacht. Dieses war der letzte Punkt auf dem Washington DC Plan und der Roadtrip führte uns weiter nach Harpers Ferry im Staate West Virginia. 12. Staat - check! Kurz bevor wir ankamen und nachdem wir in einem kleinen Restaurant gegessen haben brach ein heftiger Sturm aus und es regnete wie aus Eimern. Somit sind wir erstmal zum Walmart gefahren, um uns mit Essen, Bier und einem Kartenspiel auszustatten. Zurück beim Camping Platz haben wir dann während es regnete unser Zelt aufgebaut. Am nächsten Morgen hatten wir Tubbing im Potomac River gebucht. Dabei lässt man sich in einem Schwimmreifen den Fluss runter treiben. Ziemlich cool und die Landschaft war auch wunderschön. Anschließend haben wir das kleine Dorf auch schon wieder verlassen und sind wieder Richtung Norden nach Gettysburg gefahren. Diese ist durch die Schlacht von Gettysburg im damaligen amerikanischen Bürgerkrieg bekannt. Nach einem Besuch in einem kleinen Museum und verschiedenen Memorials der Stadt ging es weiter Richtung Harrisburg, die Hauptstadt Pennsylvanias. Auf der Suche nach einem guten Restaurant fanden wir einen Irish Pub, wo wir dann Dinner aßen. So ging unser letzter Tag des Roadtrips zu Ende und wir machten uns auf dem Heimweg. Ich hatte super viel Spaß und habe innerhalb von wenigen Tagen so einige Städte und neue Staaten besucht, wovon ich nicht geglaubt hätte, diese in meinem Jahr noch zu sehen. Besonders D.C. hat mir aufgrund der Geschichte und den unglaublichen Memorials sehr gut gefallen.

    

P.S.: Video folgt!

Magic Garden in Philadelphia

Eastern State Penitentiary



Paddleboarding in Baltimore

Aussicht über Baltimore

Das Weiße Haus in D.C.

Washington Monument

Abraham Lincoln Memorial

Thomas Jefferson Memorial


Tubbing


Trainingschool & NYC

Hey Leute, ich melde mich zurück aus dem wunderschönen New York! Die erste Woche war anstrengend und voller neuer Eindrücke. Aber von vorne: Der Flug von Frankfurt nach NY am Montag war zwar lang, hat sich aber durch Filme, Schlafen und Quatschen mit den anderen Au Pairs nicht so angefühlt. Am Dienstag und Mittwoch waren unsere Tage vollgepackt mit Unterricht. Von morgens bis abends ging es natürlich nur um Themen wie Gesundheit, Sicherheit und Essen der Kinder. Donnerstag hatten wir morgens noch einen Erste Hilfe Kurs und nachmittags stand das Highlight auf dem Stundenplan: der Trip nach New York City! Mit dem Bus ging es von Long Island ca. 1,5 Stunden nach Manhattan. Ab da begann unsere Sightseeingtour an einem Platz, von dem man aus einen super Blick über das Wasser auf die  Freiheitsstatue werfen konnte. Weiter im Bus ging es zur Brooklyn Bridge, nach China Town, dem Times Square, dem Central Park, dem One World Trade Center und vielem mehr. Nach der Bustour durften wir hoch zum Rockefeller Center. Von dort hat man wirklich eine wahnsinnige Aussicht über NYC. Leider war es etwas nebelig über den Dächern, aber wir konnten trotzdem ein paar schöne Bilder machen. Wieder unten angekommen wollten wir direkt zum Times Square und dort etwas essen. Also habe ich mein erstes amerikanisches Dinner in einem mexikanischen Restaurant namens "Havana" gegessen. Ich hatte zwar keine Ahnung was ich da eigentlich gegessen habe, aber ich muss sagen, es war echt gut! Leider war die Zeit danach sehr knapp, um noch gute Bilder vom Times Square zu machen, weil wir direkt zum Empire State Building spurten mussten, wo der Bus auf uns wartete. Eins weiß ich jetzt schon, ich möchte auf jeden Fall noch einmal nach New York zurückkommen! Die Stadt ist einfach unglaublich und genauso schön, wie alle immer behaupten! Ich sitze gerade mit ein paar anderen Au Pair-Mädels und meinem kompletten Gepäck in der Lobby der Trainingschool, denn heute geht es endlich zu meiner Gastfamilie! Ich bin schon sehr nervös, aber freue mich wahnsinnig auf die Familie und Kalifornien.

Liebe Grüße aus New York,
    



Sicht vom Top of the Rock

Central Park

Times Square

Empire State Building

meine deutschen Au Pair-Mädels