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Never ending summer

Hallöchen!
Diesen Post widme ich allen Leuten, die gerade im kalten Deutschland sitzen. Denn hier ist der Sommer definitiv noch nicht zu Ende. Nachdem ich drei Tage kein einziges Mal die Sonne in Boston rauskommen sah, hat sie hier in Kalifornien noch einmal alles gegeben. Da in der Woche tagsüber nichts Besonderes passiert ist und ich eigentlich ganz normal gearbeitet habe, erzähle ich euch in Kurzfassung von meinen Abenden. Nachdem wir am Montag aus Boston wiedergekommen sind, habe ich mich abends mit Lisa, Lena und Bianca in Burlingame getroffen, um von meinem Boston-Trip zu erzählen. Am Dienstagabend haben wir vier uns bei Lisa getroffen, um unsere neue Lieblingsserie "Screamqueens" anzuschauen. Mittwochabend sind Lisa und ich ein bisschen durch die Straßen gefahren und donnerstags ging es zur Mall nach San Bruno. Am Freitag habe ich jetzt morgens immer für einige Stunden frei, da meine Hostmum mit Zachary einen Mutter-Baby-Kurs besucht und Xander zu der Zeit in der Schule ist. Also sind Bianca und ich morgens ins Gym gefahren. Nach ein paar Stunden Arbeiten haben Bianca, Lisa, Josefine (die Schwedin) und ich uns in Burlingame getroffen, um ein wenig durch die Geschäfte zu bummeln. Danach sind Bianca und ich mit zu Lisa gefahren, um schon mal das Schminken für Halloween zu proben. Später ging es für uns zu Brandon, einem Musiker, den wir einige Tage zuvor kennengelernt haben. Er hat uns eingeladen bei ihm ein paar Songs zu spielen. Ich habe das erste Mal Gitarre gespielt, was sich mit Hilfe von seiner riesigen Soundanlage gar nicht so schlecht angehört hat. Er ist zwar ein bisschen verrückt drauf (Er behauptet von sich selbst, dass er sich mit Tieren unterhalten kann und glaubt, er sei wie seine Großmutter eine Hexe :D), aber auch echt nett und lustig. Am Samstag habe ich morgens und abends gearbeitet. Zwischendurch hatte ich für sieben Stunden frei und somit sind Bianca, Lisa und ich in die City gefahren, da dort "Fleet Week" war und die "Blue Angels" der US Navy und Marine eine Flugshow aufgeführt haben. Aufgrund des schönen Wetters sind wir dann am nächsten Tag zum Strand nach Half Moon Bay gefahren, wo wir den ganzen Tag über den Sonnenschein genossen haben.

Bis nächste Woche,
    

"Blue Angels"




Nebel über den Bergen

Boston, Massachusetts

Diese Woche ging es für ein verlängertes Wochenende an die Ostküste nach Boston. Meine Hostfamily hat Verwandte dort und somit haben wir die Tage von Donnerstag bis Montag im Staate Massachusetts verbracht. Am frühen Donnerstagmorgen ging es los Richtung Flughafen. Es ist schon eine Herausforderung mit einem Kleinkind und einem Baby zu verreisen. Vom übermäßigem Gepäck bestehend aus Windeltasche, Autositzen, Kinderwagen, Kleidung der Kinder, Babykrippe und dem restlichen Koffern der Erwachsenen bis hin zu Babygeschrei und vollen Windeln im Flugzeug. Nach einem 6-Stunden-Flug sind wir in Boston gelandet, haben das Mietauto abgeholt und sind zu unserer Wohnung gefahren. Dort gab es dann Pizza und endlich den wohlverdienten Schlaf. Am Freitagmorgen sind wir früh raus um den Vater und die Stiefmutter meines Hostdads im Zoo zu treffen. Als es gegen Mittag Zeit für den Nap der Kinder wurde, habe ich mich aufgemacht die berühmte Eliteuniversität von Harvard zu besichtigen. Bewaffnet mit Regenschirm, Jacke und Schal ging es durch das verregnete Boston. Die Universität ist wirklich riesig mit unzähligen Gebäuden, die über ganz Cambridge verteilt sind. Dort habe ich dann zwei Au Pairs kennengelernt, die ebenfalls für das Wochenende in Boston waren. Alessandra und Irene leben beide in Chicago und kommen ursprünglich aus Italien. Zusammen haben wir weitere Gebäude der Harvard Universität erkundet, sind bis über den Charles River zum West End von Boston gelaufen und haben am späten Abend den Tag in einem italienischen Restaurant ausklingen lassen. Am Samstag habe ich mich mit Lea getroffen. Sie lebt seit drei Monaten als Au Pair in Boston und kommt aus der gleichen deutschen Ecke wie ich. Zuerst stand der Boston Common, sowie der Public Garden auf unserem Plan. Danach ging es weiter zur Boston Public Library und dem Prudential Tower. Von dessem "Skywalk" hatte man eine unglaubliche Aussicht über ganz Boston. Nachdem wir uns in der Cheesecake Factory gestärkt hatten sind wir den Charles River entlang gelaufen, von dem man einen schönen Blick über die Skyline der Stadt hat. Am Sonntag und somit dem letzten Tag des Trips habe ich den Nachmittag über auf die Jungs aufgepasst, weil meine Hosteltern mit Freunden in die Oper gegangen sind. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass Boston eine schöne Stadt ist und ich es genossen habe eine neue Gegend zu erkunden, die so anders ist als mein gewohntes Umfeld hier in den Staaten. Der größte Unterschied ist das Wetter. Die Ostküste durchlebt die typischen vier Jahreszeiten, die alle sehr extrem sind. Die Menschen sind teilweise unfreundlicher und dadurch, dass der Osten Amerikas viel älter ist, findet man hier viele antike Gebäude, die sehr an Europa erinnern. Ich bin jedoch froh wieder in Kalifornien zu sein, weil mir die Sonne, die Palmen, meine Freunde und die gesamte Umgebung gefehlt haben.

Eure 
    

Harvard Library

mit Alessandra & Irene

Harvard University

Public Garden

Washington Statue

Boston Public Library

Aussicht vom Prudential Tower


mit Lea




100 days!

Genau solange bin ich schon in den Staaten. Mittwoch war mein 100. Tag in den USA. Hört sich total viel an, wenn man bedenkt das über 1/4 meines Jahres schon vorbei ist. Es kommt mir vor wie gestern, als ich mich von meinen Freunden und Familie in Deutschland verabschiedet habe. Außerdem hat Lena eine neue Familie in Burlingame gefunden, ist seit dieser Woche im Rematch und wird nächste Woche umziehen. Sie war nämlich super unglücklich in ihrer jetzigen Familie, was man total verstehen kann. Dreck, Hundekot, Desinteresse der Hosteltern und ihr Abstellkammer-großes Schlafzimmer waren nur einige Gründe für ihre Entscheidung. Wir sind so froh, dass sie eine Familie in Burlingame gefunden hat, da wir jetzt sogar alle auf einen Haufen wohnen. Vorher wohnte Lena im 10 Minuten entfernte, hügelige Hillsborough, während Bianca, Lisa und ich nur 2-3 Minuten zueinander brauchen. Diese Neuigkeit haben wir am Mittwochabend erst einmal gefeiert, indem uns Lena nach dem Gym auf ein Getränk bei Safeway eingeladen hat :D Danach ging es zu Lisa, um die neue Serie "Scream Queens" anzuschauen. Wir sind jetzt schon süchtig, sodass es ab nun jede Woche einen Serienabend gibt. Am Dienstagabend nach dem Arbeiten wurde ich von meiner Hostmum und Xander mit einem Schokoladenherz überrascht, was ich total süß fand. Er hat danach meine Hostmum gefragt, warum er mir das Herz denn geben sollte. Daraufhin hat hat sie ihm erklärt, dass es schön ist Menschen, die wir gerne haben mit netten Geesten zu überraschen :) Freitags haben Lena, Bianca, Lisa und ich uns auf nach Palo Alto gemacht, um dort mit Khalil und seinem Kumpel Laser Quest zu spielen. Danach ging es weiter nach San Jose zu einer angesagten Shishabar, die gleichzeitig einem Club ähnelte. Das war was, sag ich euch! Wir waren fast die einzigen blonden, weißen Frauen dort und tanzten dementsprechend voll aus der Reihe. Gerade auf der Tanzfläche habe ich mich das erste Mal wie ein deutscher Spießer gefühlt, als die ganzen Latinas ihren Hüftschwung rausholten und wirklich heftig mit den Typen tanzten. Es war total witzig, so etwas einmal gesehen zu haben. Am Samstag habe ich nach der späten Nacht erst einmal ausgeschlafen. Gegen Mittag sind wir zum "Top of the World" gefahren. Wir waren die letzten Male immer nur bei Nacht dort, aber tagsüber ist es mindestens genauso schön. Da die anderen später für einige Stunden arbeiten mussten, habe ich den Abend mit meiner Hostfamily beim Dinner verbracht. Der Vater und die Stiefmutter meiner Hostmum waren über das Wochenende zu Besuch und somit gab es ein gemütliches BBQ im Garten. Sonntagmorgens stieg eine kleine Geburtstagsparty für Zachary, weil er am Montag seinen ersten Geburtstag hat. Der Bruder meines Hostdads und seine Verlobte waren ebenfalls da und wir saßen alle zum Brunch zusammen. Ich habe Zachary ein kleines Deutschlandtrikot mit seinem Namen darauf machen lassen, von dem alle sehr begeistert waren! Nachmittags ging es wieder einmal nach San Francisco. Dieses Mal wollten Lisa, Bianca und ich zum Dolores Park und in das berühmte Schwulenviertel der Stadt. Der Park war super chillig und dort haben wir dann drei Schwedinnen getroffen. Josefine, die wir schon seit längerem kennen und ihre Freundinnen Jenny und Evelina sind ebenfalls Au Pairs in der Bay Area. Danach ging es weiter nach Castro, das Schwulenviertel der Stadt. Gegen Abend haben wir uns bei Bianca noch einen Film angeschaut. Achja und nächste Woche geht es übers Wochenende mit meiner Hostfamily nach Boston. Außerdem sind Lena, Lisa, Bianca und ich mitten in den Planungen für unsere nächsten Trips! Davon erfahrt ihr aber noch früh genug.
Bis dann, 
    
"Top of the world" mit den Mädels





Mission Dolores Park

Josefine, ich, Lisa, Bianca, Jenny & Evelina
#thesquad (Wer findet´s?)
Castro Street


Surfing at the beach

Hallöchen Leute! Ich hoffe es geht euch allen gut. Meine Woche begann mit einem heimischen Abschied am Flughafen. Und zwar sind meine deutsche Freundin Lisa und ihr Freund nach ihrer Rundreise durch Kalifornien am Montagabend wieder von San Francisco aus abgereist. Daher bin ich nach dem Arbeiten noch schnell zum Flughafen gedüst, um mich zu verabschieden. Die nächsten Abende habe ich (wie eigentlich immer unter der Woche) im Fitnessstudio, mit den Mädels, oder zu Hause verbracht. Außerdem habe ich hier endlich auf Englisch geträumt! Vielleicht habe ich das auch schon vorher und kann mich nur nichtmehr daran erinnern. Ich denke nämlich schon ziemlich oft auf Englisch, besonders wenn ich mit den Kids zusammen bin. Am Freitag haben Bianca, Lena und ich uns abends beim Safeway getroffen und den Abend dort mit quatschen verbracht. Samstags war es dann soweit und Lisa und Lena haben endlich erfahren, was ihre große Geburtstagsüberraschung ist. Um 12:00 Uhr ging es los Richtung Strand in Half Moon Bay, da wir für uns vier Surfstunden gebucht hatten! Und es war super cool! Unser Surflehrer war total nett und hat uns schon gleich nach wenigen Anweisungen an Land ins Wasser auf die Bretter gelassen. Es ist wirklich kein leichter Sport und definitiv ein pures Workout für den ganzen Körper. Aber es hat so unglaublich viel Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Mal! Die Überraschung ist uns wirklich gelungen :) Abends ging es dann wieder zur Beachparty nach Half Moon Bay, auf der wir vor ca. einem Monat schon einmal waren. Dieses Mal haben wir jedoch nicht dort gecampt und sind auch erst später am Abend hingefahren, da Bianca noch arbeiten musste. Die Party war viel größer als die Vorherige und es gab sogar einen DJ mit Tanzfläche. Außerdem haben wir dort die Jungs von der letzten Beachparty wieder getroffen. Am Sonntagvormittag sind Bianca, Lisa und ich  ein bisschen durch Burlingame gebummelt und zu einem Verkleidungsladen gefahren. Bald ist nämlich Halloween! Nachmittags haben wir deutsches Bauernbrot gebacken, welches Bianca von ihrer Mutter zugeschickt bekommen hat. Das ist eine Sache, die ich wirklich sehr an Deutschland vermisse. Besonders die frischen Bäckerbrötchen am Wochenende. Später hat mich Lisas Hostmum zum Dinner eingeladen und wir haben den Abend mit einem Horrorfilm ausklingen lassen.

Liebe Grüße,
     


mit unserem Surflehrer Fabien (beachtet nicht unser Aussehen, das war direkt nach dem Surfen :D)