Let´s go, Giants!

Hallöchen!
Und schon bin ich einen ganzen Monat in den USA. Verrückt, wie schnell die Zeit vergeht. Am Montag war Leas Geburtstag und wir, also Lena, Lea, Maria und ich, sind ins Kino gegangen, um uns "Magic Mike XXL" anzugucken. Echt guter Film, aber ich muss mich immer noch sehr konzentrieren, um die Leute im Film einigermaßen zu verstehen. Das Komische ist, meine Hostfamily und andere Leute im echten Leben verstehe ich eigentlich gut, wenn ich mit ihnen rede. Braucht wahrscheinlich einfach noch etwas Übung, deswegen bin ich schon fleißig am TV gucken. Am Donnerstag habe ich mich nachmittags mit Christin verabredet, da ich nur bis mittags arbeiten musste. Sie ist ebenfalls Au Pair und lebt schon seit drei Monaten in meiner Stadt. Wir haben zusammen Lunch gegessen und sind dann noch in die Mall gefahren, um ein wenig zu shoppen. Am Freitag haben Christin, Jasmin (Christins Freundin, die auch bei uns in der Nähe wohnt) und ich uns Tickets für das Baseball-Spiel der San Francisco Giants geholt. Es war so ein cooles Spiel! Ich habe insgesamt drei Home Runs gesehen, die eigentlich eher selten sind. Zwei für die Giants und einen für den Gegner, die Philadelphia Phillies. Dabei wurde der Letzte von einem Mann außerhalb des Stadions gefangen, der dabei über das Gatter in den Ozean gefallen ist :D San Francisco hat am Ende 15:2 gewonnen und ich war super glücklich, dass ich so ein spannendes Spiel sehen konnte. Samstagmorgen musste ich für drei Stunden auf die Jungs aufpassen. Abends bin ich mit Lena rumgefahren, wir waren bei einem kleinen Strand in der Nähe und sind was essen gegangen. Sonntag bin ich mit Lena, Lea und Melisa in ein riesiges Outlet nach Gilroy gefahren. Es war echt der Wahnsinn, wie viele Geschäfte es dort gab und alles war so viel günstiger. Dort werden wir auf jeden Fall öfter hinfahren, da es auch nur eine Stunde entfernt ist. Abends hatte mich Lisa zu sich nach Hause zum Essen eingeladen. Sie ist seit Freitag in Kalifornien und ich habe mit ihr schon länger Kontakt, da sie nur wenige Minuten von mir entfernt wohnt. Ihre Hostmum ist wirklich super nett und wir hatten einen schönen Abend. Was es sonst noch Neues gibt: Wir planen einen LA-Wochenendtrip! Genaueres erfahrt ihr nächste Woche.

Bis ganz bald,
       
 
AT&T Park

mit Jasmin und Christin

Home Run!

Der Typ, der in den Ozean gefallen ist :D

Happy 4th of July!

Hey Leute!
Und schon ist meine zweite Woche in Kalifornien und meine dritte Woche in den USA vorbei. Und sie ist super schnell vergangen. Die Tage mit den Jungs verlaufen eigentlich immer ziemlich ähnlich. Vormittags gehen wir zu verschiedenen Parks, entweder alleine oder wir haben Playdates. Gegen 12:00 Uhr ist Lunch- und Naptime, bei dem die Kids meistens bis 4:00 oder 5:00 Uhr schlafen. Danach spiele ich entweder noch mit ihnen bis ich off bin oder sie werden direkt von meinen Hosteltern geweckt. Am Freitagabend bin ich mit Lena in die nächstgrößere Stadt namens Palo Alto gefahren. Dort haben wir das erste Mal in der Cheesecake Factory gegessen und es war so unglaublich gut! Natürlich mussten wir noch den berühmt-berüchtigten Cheesecake probieren. Dieser kleine Kuchen war das absolute Highlight! Als es draußen dunkel wurde, verwandelte sich die Stadt in ein kleines Lichterparadies, da um jeden einzelnen Baum der Straße Lichterketten gewickelt waren. Als dann auch noch ein Straßenmusiker anfing, bekannte Lieder zu singen, die er mit seiner Gitarre begleitete, war der Abend perfekt. Gestern, also Samstag, war ein ganz besonderer Tag hier in den USA, der sich schon die ganze Woche über bemerkbar gemacht hat. Viele Familien haben ihre Häuser mit USA-Fahnen geschmückt, denn es war der 4. Juli und somit Unabhängigkeitstag. Meinen ersten amerikanischen Feiertag habe ich mit Lena in San Francisco verbracht! Wir sind gegen Mittag mit dem Zug losgefahren. In SF angekommen mussten wir den Weg vom Pier 1 bis zum Pier 39 zu Fuß weiterlaufen. Inmitten der Menschenmassen sind wir sofort auf kleine Shopping-/ Bummeltour gegangen, da es dort super viele, kleine Souvenirläden gibt. Gegen Abend sind wir dann bis zum Ende des Piers gelaufen und haben uns dort in Mitten von tausenden Menschen auf eine Wiese gesetzt und die Livemusik, die auf einer großen Bühne gespielt wurde, genossen. Als es dunkel wurde startete das Feuerwerk zur Feier des Independenceday´s. Dort ist dann noch eine weitere Freundin namens Lea zu uns gestoßen, die für 3 Monate in den USA lebt. Es war wirklich ein super schöner Tag in San Francisco! Am Sonntag musste ich gegen Nachmittag für einige Stunden arbeiten, da meine Hosteltern ein BBQ mit Freunden organisiert hatten. Vorher habe ich mich noch mit Lena und Lea in einem Park unserer Stadt getroffen, indem eine Band aufgetreten ist. Morgen beginnt eine neue Arbeitswoche und fürs Wochenende haben wir auch schon Pläne geschmiedet.

Good night, America!
Guten Morgen, Deutschland!
       
 



























First Week

Hallo meine Lieben!
Die erste Woche ist rum und es geht mir einfach super hier! Alle sind total nett und ich fühl mich schon richtig wohl. Als wir am Freitag nach einem 6-Stunden-Flug um 20:15 Uhr in San Francisco landeten, hatte ich überhaupt keine Zeit nervös zu werden, weil mein Hostdad schon direkt bei der Gepäckausgabe auf mich wartete. Als wir dann in meinem neuen zu Hause ankamen, wurde ich auch von meiner Hostmum und Paula, dem vorherigen Au Pair, begrüßt. Am nächsten Tag lernte ich dann endlich die Kinder kennen. Xander (3 Jahre) war super aufgeregt und wollte mir direkt seine gesamte Sammlung an Autos, Legos und anderen Spielsachen zeigen. Zachary (1 Jahr) ist ein sehr fröhliches Baby und lacht die meiste Zeit. Die beiden sind unglaublich süß und ich freue mich jetzt schon mit ihnen mein Jahr zu verbringen. Um 9:00 Uhr begann dann auch schon mein erster Arbeitstag mit Paula. Sie erklärte mir die Tagesabläufe, Routinen der Kinder und führte mich durch das Haus. Wir haben Brownies gebacken und sind dann zu einem Spielplatz in der Nähe gelaufen, da das Wetter sehr warm war. Abends haben meine Hosteltern ein BBQ für mich, Paula und ihre Freundinnen organisiert. Sozusagen eine Abschiedsparty für Paula und eine kleine Willkommensparty für mich. Es war echt ein toller Abend mit den anderen Au  Pairs aus der Gegend. Am Sonntag war Vatertag in den USA. Meine Hosteltern hatten die Idee nach San Francisco zu fahren und an der Bay entlang zu laufen. Es war so unglaublich schön dort und ich konnte es nicht fassen, wirklich da zu sein! Besonders hat mich die Sicht auf die Golden Gate Bridge beeindruckt. Danach haben wir noch alle gemeinsam Lunch in einem Restaurant gegessen. Am Nachmittag nahm mich Paula mit in die Stadt, in der wir wohnen. Bei Starbucks wollte sie sich von zwei anderen Au Pairs verabschieden und wir haben den Nachmittag mit Bummeln verbracht. Zum Dinner hatte sich Paula Essen vom Thailänder gewünscht, welches wir uns nach Hause bestellten. Es war ein schöner letzter Abend mit ihr, bevor sie am Montag zurück nach Österreich geflogen ist. Montag und Dienstags arbeiteten meine Hostmum und ich gemeinsam mit den Kids und wir haben den Tage jeweils im "Junior Gym" (Ort, an denen es verschiedene Kurse für bestimmte Altersgruppen gibt, die gemeinsam turnen, spielen und herumrennen können), bei der "Music Class" (Gruppe mit mehreren Kleinkindern, die zusammen Musik machen, singen und tanzen) und im Park verbracht. Am Dienstagabend wollte ich mich mit Lena aus dem Nachbarort treffen. Leider verlief es nicht ganz so, wie ich gedacht hatte. Sie brachte noch ihre Freundin Melissa mit, die schon seit zwei Monaten in den USA lebt. Doch es stellte sich heraus, dass Melisa ein Date hatte, zu dem sie nicht alleine gehen wollte. Schlussendlich hatte ich sozusagen ein Blind-4er-Date mit zwei deutschen Mädels und einem amerikanischen Typen, von denen ich niemanden kannte :D aber es war trotzdem ein lustiger Abend. Am nächsten Morgen hatte ich schon meine erste Bewährungsprobe und musste den Tag alleine mit den Jungs verbringen. Ehrlich gesagt hatte ich es mir schlimmer vorgestellt. Die Kids waren den Tag über ziemlich entspannt, erst als mittags Zeit für Lunch und dem anschließenden Nap wurde, quengelte der Kleine ein wenig. Donnerstagmorgen habe ich mich dann wieder mit Lena getroffen und wir sind frühstücken gegangen, da ich erst ab 12:00 Uhr arbeiten musste. Die Mutter meiner Hostmum war über das Wochenende zu Besuch und wir haben den Abend zusammen verbracht. Freitag war Xanders 3. Geburtstag, der an diesem Tag nicht wirklich gefeiert, sondern auf den nächsten Tag verschoben wurde. Somit verlief der Tag wie jeder andere auch mit Playdate im Park in der Früh und Lunch- und Naptime am Mittag. Abends habe ich mich mit Lena  verabredet, um endlich einen der berühmten "In-N-Out"-Burger zu probieren! Es war echt zu gut. Am Samstag organisierten meine Hosteltern einen kleinen Brunch mit dem Bruder meines Hostdads, seiner Freundin und der Mutter meiner Hostmum, um Xanders Geburtstag zu feiern. Später bin ich dann ganz spontan mit Lena und Melisa nach Half Moon Bay zum Venice Beach gefahren und wir haben dort einen tollen Nachmittag verbracht. Ich würde sagen, die Bilder sprechen für sich :) Am Sonntag habe ich das erste Mal, seitdem ich in den USA bin, ausgeschlafen. Gegen Mittag haben Lena und ich Melisa zum Flughafen gefahren, um ihre Eltern abzuholen. Anschließend sind wir noch in unsere Stadt gefahren und haben auf einer Dachterrasse das super Wetter genossen. By the way: Das Wetter ist hier einfach traumhaft! Jeden Tag Sonne pur und strahlend blauer Himmel. Also alles ist noch besser, als ich es mir vorgestellt habe und ich freue mich auf die weiteren Wochen.

Eure
       
 
Golden Gate Bridge

In-N-Out
Venice Beach




mit Melisa und Lena

Trainingschool & NYC

Hey Leute, ich melde mich zurück aus dem wunderschönen New York! Die erste Woche war anstrengend und voller neuer Eindrücke. Aber von vorne: Der Flug von Frankfurt nach NY am Montag war zwar lang, hat sich aber durch Filme, Schlafen und Quatschen mit den anderen Au Pairs nicht so angefühlt. Am Dienstag und Mittwoch waren unsere Tage vollgepackt mit Unterricht. Von morgens bis abends ging es natürlich nur um Themen wie Gesundheit, Sicherheit und Essen der Kinder. Donnerstag hatten wir morgens noch einen Erste Hilfe Kurs und nachmittags stand das Highlight auf dem Stundenplan: der Trip nach New York City! Mit dem Bus ging es von Long Island ca. 1,5 Stunden nach Manhattan. Ab da begann unsere Sightseeingtour an einem Platz, von dem man aus einen super Blick über das Wasser auf die  Freiheitsstatue werfen konnte. Weiter im Bus ging es zur Brooklyn Bridge, nach China Town, dem Times Square, dem Central Park, dem One World Trade Center und vielem mehr. Nach der Bustour durften wir hoch zum Rockefeller Center. Von dort hat man wirklich eine wahnsinnige Aussicht über NYC. Leider war es etwas nebelig über den Dächern, aber wir konnten trotzdem ein paar schöne Bilder machen. Wieder unten angekommen wollten wir direkt zum Times Square und dort etwas essen. Also habe ich mein erstes amerikanisches Dinner in einem mexikanischen Restaurant namens "Havana" gegessen. Ich hatte zwar keine Ahnung was ich da eigentlich gegessen habe, aber ich muss sagen, es war echt gut! Leider war die Zeit danach sehr knapp, um noch gute Bilder vom Times Square zu machen, weil wir direkt zum Empire State Building spurten mussten, wo der Bus auf uns wartete. Eins weiß ich jetzt schon, ich möchte auf jeden Fall noch einmal nach New York zurückkommen! Die Stadt ist einfach unglaublich und genauso schön, wie alle immer behaupten! Ich sitze gerade mit ein paar anderen Au Pair-Mädels und meinem kompletten Gepäck in der Lobby der Trainingschool, denn heute geht es endlich zu meiner Gastfamilie! Ich bin schon sehr nervös, aber freue mich wahnsinnig auf die Familie und Kalifornien.

Liebe Grüße aus New York,
    



Sicht vom Top of the Rock

Central Park

Times Square

Empire State Building

meine deutschen Au Pair-Mädels

Los geht´s!

Der Tag, auf den ich schon so lange gewartet und hin gefiebert habe ist gekommen. Heute startet mein Auslandsjahr in den USA!  In wenigen Stunden sitze ich in dem Flieger, der mich über den großen Teich in die Staaten bringen wird. Es ist schon ein komisches Gefühl, dann über 8000 km von meinen Freunden, Familie und der gewohnten Heimat entfernt zu sein. In ein neues Leben zu starten, mit völlig fremden Menschen, fremder Umgebung und fremder Kultur. Trotzdem bin ich mir sicher, dass es eine super Zeit voller Erfahrungen, neuen Freunden und tollen Erlebnissen wird.
Das letzte Wochenende in Deutschland habe ich natürlich mit meinen Liebsten verbracht. Mittwoch kam meine Omi vorbei und Freitag stieg die Abschiedsparty mit meinen Mädels und engsten Freunden. Danke noch einmal an euch für den tollen Abend und die schönen Geschenke! Samstag hieß es dann aufräumen, mich abends von meiner Patentante verabschieden und die Nacht gut durchschlafen. Sonntag wurde der letzte Kram aus meinem Zimmer zusammengesucht und die Koffer entgültig verschlossen. Heute Morgen bzw. Nacht ging es früh raus und jetzt sitze ich gerade im Auto auf halber Strecke nach Frankfurt zum Flughafen. Mit an Bord ist meine Familie, das Gepäck für die nächsten 13 Monate und gemischte Gefühle aus Nervosität, Freude und Trauer. Ich hoffe, ich überstehe den Flug gut. Eigentlich fliege ich gerne, aber so eine lange Strecke bin ich noch nie und schon garnicht alleine geflogen! Zum Glück habe ich ein paar andere Au Pairs an meiner Seite, die genau in der selben Situation stecken. Ich melde mich zurück vom amerikanischen Boden.

Bis dann, 
    

P.S.: Hier noch ein paar Bilder von den letzten Tagen:
Ich werde euch so vermissen 



mein selbst designtes Au Pair-Band :)