Pitbull: The Bad Man Tour

Ahoi! Starten wir direkt mit meinem Wochenende: Freitag hatte Bianca zu ihrer Abschiedsparty eingeladen, die sie am Strand in Half Moon Bay veranstalten wollte. Gemeinsam mit Jessica, Marina und Ronja sind wir dann mit Biancas Auto dorthin gefahren. Wir hatten jedoch etwas Pech mit dem Wetter da es schon auf dem Hinweg anfing zu nieseln. Trotzdem haben wir einige Stunden am Strand verbracht, der übrigens derselbe war, bei dem wir schon auf der einen oder anderen Beachparty waren. Wie schon damals erwähnt muss man unter der Straße durch einen kleinen Waldweg laufen, um den Strandabschnitt zu erreichen, was bei Nacht ziemlich gruselig war. Ronja hat dann ihre Pfadfinder Künste ausgepackt und ein großes Feuer gezaubert. Somit konnten wir uns Würstchen, Stockbrot und S´Mores grillen (Für diejenigen, die es nicht wissen: S´Mores ist ein typisch amerikanischer Snack bestehend aus zwei Kräcker, zwischen denen sich geschmolzene Schokolade und gerösteter Marshmallow befindet). Und dann war auch schon Zeit Abschied zu nehmen, da Bianca am nächsten Tag in ihren Reisemonat geflogen ist. Vorher hatte sie jedoch noch ein kleines Abschiedsgeschenk, eine Kette mit den Umrissen Kaliforniens, bei dem sich an der Stelle von SF ein kleines Herz befindet, von Marina, Lisa und mir bekommen. Am nächsten Morgen habe ich für eine Stunde gearbeitet und bin danach zu Ronja gefahren. Dort haben wir ziemlich lange rumgetrödelt und versucht zu planen was wir an dem Tag machen sollten. Letztendlich sind wir dann nach Menlo Park in das PACE Art + Technology Museum gefahren. Super cool, seht selbst auf den Bildern! Danach ging es zum Facebook HQ, wo ein Farmers Market veranstaltet wurde, über den wir kurz rüber gelaufen sind. Weiter fürs Dinner entschieden wir uns für Panda Express und anschließend sind wir weiter zu Lily gefahren. Wir haben sie für das am Abend anstehende Pitbull Konzert abgeholt. Unter den zahlreichenden Besuchern waren 90% Mexikaner, da der Vorsänger ein spanisch-singender Latino war. Nach 2,5 Stunden hat sich Pitbull dann endlich blicken lassen und eine super Show hingelegt. Ein bisschen nervig war, dass er oft spanisch gesprochen hat und wir natürlich kein Wort verstanden haben. Aber dennoch kannte man so gut wie alle seiner Lieder und das ganze Konzert war eine reinste Party. Am nächsten Morgen mussten wir nach der langen Nacht dann erst einmal ausschlafen bevor es in die City ging. Dort haben wir das norwegische Au Pair Camilla getroffen und wir sind zusammen im Golden Gate Park Tretboot gefahren. Das Wetter war wieder perfekt und es gab Sonne pur. Anschließend haben wir uns noch für eine Weile in den Dolores Park gechillt. Nach einem kurzen Besuch im Thrift Shop ging es dann auch schon wieder nach Hause, bzw. zu Ronja, wo wir uns den Horrorfilm "Would you rather" angeschaut haben. Und in wenigen Tagen geht es dann das zweite Mal für mich nach Boston, aber davon mehr im nächsten Post.

Bis dann
    

Biancas Abschiedsparty


PACE Art + Technology Museum



Can you find me?! :)

mein selbstgemalter Fisch schwimmt im digitalen Aquarium  (der bunte mit dem M)

Faceboog HQ

Tretboot fahren im Golden Gate Park


4th of July in San Diego

Hallo Freunde! Der Post kommt dieses Mal etwas später, da ich gestern aufgrund des Unabhängigkeitstages noch in San Diego war. Meine Woche war (abgesehen vom Wochenende natürlich) nicht allzu spannend. Am Mittwoch bin ich mit Celin und einem neuen deutschen Au Pair namens Larissa ins Kino gegangen, wo wir uns den Film "Finding Dory" in 3D angeschaut haben. Freitagabend haben Celin und ich uns nach einem kurzen Besuch in der Mall bei Panda Express getroffen. Nach dem Dinner ging es dann noch zu Lisa um uns zu verabschieden. Sie ist an dem Tag zu ihrer neuen Familie nach Hillsborough gezogen und flog am Sonntag für 2-3 Wochen in den Urlaub nach Florida, da sie erst danach wieder anfangen muss zu arbeiten. Und Celin fuhr an dem Abend für eine Woche mit einer Freundin aus Deutschland nach Los Angeles. Bei uns begann der Roadtrip um Mitternacht. Mit an Bord war Ronja, sowie Tina und Lily aus Tschechien, die wir über Facebook kennen gelernt haben. Die fast schlaflose Nacht verlief eigentlich relativ schnell und problemlos. Gegen 8 Uhr morgens erreichten wir San Diego im Süden Kaliforniens und es verschlug uns direkt zum Strand. Dort blieben wir jedoch nicht lange, da es noch sehr bewölkt war. Unser nächster Halt war die "Greetings from San Diego" Graffiti Wand. Nach einigen Fotos stand der berühmte Balboa Park auf unserem Plan. Dieser ist wunderschön und ein Muss wenn man mal in San Diego ist. Dann ging es weiter zum Tuna Harbor Park, wo die Unconditional Surrender Statue steht. Nach einer kleinen Fahrt kamen wir im Centennial Park an, von dem man eine schöne Aussicht über San Diegos Skyline hat. Unser letzter Tagespunkt war das Cabrillo National Monument, ein Küstenabschnitt mit kleinen Tide Pools, bei dem wir eine Weile in der Sonne relaxt haben. Danach ging es zu unserem Couchsurfer. Ana war so lieb und hat uns für zwei Nächte ihr Bett zur Verfügung gestellt während sie bei ihrem Freund übernachtet hat. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten sind wir noch zu einer Party von Lilys und Tinas Couchsurfers gefahren. Dort waren die verrücktesten und unterschiedlichsten Leute, wovon alle super nett und offen waren. Am nächsten Morgen klingelte der Wecker schon wieder ziemlich früh, da wir zum Potato Chip Rock hiken wollten. Für den 4.5 Meilen Trail, der so gut wie die ganze Zeit ziemlich steil bergauf verlief brauchten wir ca. eine Stunde. Oben angekommen wartete dann erst einmal eine meterlange Schlange auf uns. Es war so viel los und natürlich wollte jeder ein Foto auf dem berühmten Stein machen, sodass wir ca. zwei Stunden in der Schlange standen. Wir haben jedoch eine nette Familie kennengelernt die hinter uns in der Schlange standen und mit denen wir uns super unterhalten haben. Nach dem Hike verschlug es uns wieder zum Strand in La Jolla. Dort haben wir uns Paddleboards ausgeliehen. Es hat mega viel Spaß gemacht und war gar nicht so einfach sein Gleichgewicht auf dem Board zu halten. Wir haben sogar einen Seelöwen gesehen, der plötzlich neben uns auftauchte, sowie einen kleinen Rochen im Wasser. Nach diesen zwei sportlichen Aktivitäten haben wir uns Burger und Pommes zum Dinner gegönnt. Wir haben gehört, dass am Abend schon ein Feuerwerk zum anstehend Indepenceday stattfinden sollte. Somit suchten wir uns einen Parkplatz in der Nähe des Sea Worlds um die Lichter im Himmel zu bestaunen. Und danach wollten wir nur noch duschen und ins Bett. Der Montag war dann leider auch schon unser letzter Tag im wunderschönen San Diego. Am Morgen sind wir in die Horton Plaza Mall gefahren, die beeindruckend schön aufgebaut ist. Nach dem Kauf von einigen Souvenirs und dem Abstecher bei Starbucks, bei dem ich endlich die San Diego Giftcard gefunden habe (zuvor war ich schon bei 5 anderen Starbucks, von denen keiner die Gutscheinkarten hatte) sind wir aus San Diego und Richtung Wüste und Arizona gefahren. Denn der letzte Punkt unseres Trips war der Salvation Mountain. Vor über 25 Jahren baute ein Mann namens Leonard Knight diesen riesigen Berg aus Stroh, Lehm, Ästen und Farben mitten im Nirgendwo. Der 2,5 Stunden Umweg dorthin hat sich meiner Meinung nach mehr als gelohnt. Einfach unglaublich, dass eine einzige Person dieses riesige Kunstwerk alleine in der 40° heißen Wüste gebaut hat. Wir konnten es keine 10 Minuten in der Sonne aushalten, es war so super schwül. Danach haben wir noch einen kleinen Abstecher beim Salton Sea gemacht, den wir durch Zufall entdeckten. Nicht gerade der schönste Platz kann ich euch sagen. Am Strand lagen überall tote Fische und danach stank es auch. Anschließend warteten 7 Stunden Autofahrt auf uns. Das Gute war, dass es keinen Stau gab und wir abgesehen von einigen Toiletten- und Tankstellen-Stopps keine Unterbrechungen hatten. San Diego war wie erwartet super schön. Neben San Francisco und LA eine weitere Traumstadt der West Coast. Thanks for having us, SD!

Happy 4th of July!
    


Spanish Village - Balboa Park


Ronja, Tina, Lily und ich

Unconditional Surrender Statue

San Diegos Skyline vom Centennial Park

Cabrillo National Monument


Potato Chip Rock




Paddleboarding


Horton Plaza

Salvation Mountain


Salton Sea




Pride Parade

Diese ist einer der größten und besten Veranstaltungen des Jahres. In San Francisco ist es wohl die bekannteste Parade, da die Stadt für all das steht, was man mit einer Gay Parade in Verbindung bringen würde: tolerant, verrückt; happy und total bunt. Passend zum Anlass hat sich die ganze Stadt in den Regenbogenfarben geschmückt. In Google Maps war die Route der Parade bunt gekennzeichnet, auf Snapchat gab es einen Regenbogen Filter und Uber ließ ihren Autos in der App Fahnen hinterherziehen. Die Parade rund um das riesen Event stand am Sonntag an. Zuvor hatte Lisa am Freitag zu ihrer Abschiedsparty eingeladen. Kein Abschied von uns, sondern eher von ihrer jetzigen Hostfamily, die sie in einer Woche verlassen wird. Anschließend habe ich drei Freunde aus Deutschland vom Flughafen abgeholt und bin mit ihnen für ihr erstes Dinner in Kalifornien natürlich zu In n´ Out gefahren. Fabian, Heiko und Marcel machen eine 3-wöchige USA Tour und sind nun fürs Wochenende in SF. Oh und etwas ganz wichtiges stand noch am Freitagmorgen an: mein Führerscheintest. Und ich habe bestanden, yay! Nach langem hin und her mit dem DMV bin ich nun endlich durch und ich bin froh dort hoffentlich nie wieder hinzu müssen! Am nächsten Morgen musste ich wieder für 1,5 h arbeiten bevor Celin, Ronja, Lisa und ich in die City zum Fort Mason Park gefahren sind. Nach wenigen Stunden musste ich dann auch schon wieder nach Hause um für das abendliche Arbeiten bereit zu stehen. Dort haben mir die anderen Drei dann noch ein wenig Gesellschaft geleistet. Am nächsten Morgen ging es sehr früh raus, da wir uns für die anstehende Parade noch fertig machen wollten. Bemalt mit den bunten Regenbogenfarben an Arm und Bein haben wir uns auf Richtung Market Street gemacht, wo die Pride Parade stattfand. Natürlich gibt es kein Event in San Francisco, bei dem die Leute nicht die ausgefallensten Kostüme tragen. Und die Gay Parade gab nochmal umso mehr Anlass für noch verrückte Kleidung. Es war von Latexanzügen, riesig bunte Kostüme oder komplett nackt alles dabei. Diese Erlebnisse zeigen mir wieder, dass San Francisco eines der schönsten Städte der Welt ist, gerade wenn bei so einem Event die ganze Stadt zusammen kommt und alle tolerant und glücklich zusammen eine riesige Party feiern. Ich musste dann leider wieder früher fahren, da mein die Xanders Geburtstagsparty am Abend anstand. Er ist jetzt nämlich stolze 4 Jahre alt und hat seinen Freund Jack, dessen Eltern, Onkel Tomas und Tante Beckie zum Dinner eingeladen. Wie so üblich gab es Steak für die Erwachsenen und Hot Dogs für die Kids. Von mir gab es ein Packet vollgepackt mit Konfetti, indem er seine Geschenke (Malschablonen, ein Etui in der Form eines Rennautos, Stempel, Filzstifte, Tattoos, 4 Stickerstifte und einen Holzzug, den wir selbst bemalen und zusammenbauen können) erst einmal finden musste. Nachdem alle Gäste gegangen waren und wir die letzten Reste der Party zusammengeräumt hatten, habe ich mich wieder auf in die Stadt gemacht. Dort wollte ich noch ein letztes Mal mit den Jungs Essen gehen, bevor sie am Montag schon wieder Richtung Yosemite fuhren. Es tat echt gut mal wieder alte und neue Geschichten aus dem Heimatdorf zu hören und mit Leuten zu reden die man schon jahrelang kennt. Mit der letzten Bahn bin ich gegen Mitternacht dann wieder Heim gefahren und hundemüde ins Bett gefallen. Passend zur Pride Parade lautet das Wort zum Sonntag: Love is for everyone!

    
 




City Hall in den Farben der Pride Parade